(openPR) Parallel zur Manifesta 7 in Trentino-Südtirol stellt "kunst Meran" vom 18. Juli - 21. September 2008 die deutschen Künstler Maik und Dirk Löbbert in einer umfassenden, als Überblickschau angelegten großen Einzelausstellung vor.
Mit subversiven Interventionen im öffentlichen Raum und Fotoarbeiten sind die in Köln lebenden Künstler Maik und Dirk Löbbert in den 90er Jahren international bekannt geworden. In ihren ortsspezifischen und kontextreflexiven Werken haben sie den Skulpturbegriff in neuen Richtungen weiterentwickelt und das zeitgenössische Verständnis von Skulptur über die herkömmlichen Grenzen hinaus erweitert. Damit gehören sie zu den wichtigsten Vertretern der sogenannten Kontextkunst.
Seit dem Beginn ihrer Zusammenarbeit vor rund 25 Jahren gilt das künstlerische Interesse von Maik und Dirk Löbbert vor allem dem Alltäglichen, Unbeachteten und Banalen. Ihre Arbeiten bestehen meist aus minimalen, kaum sichtbaren Eingriffen, die bereits Existierendes der alltäglichen Umwelt auf überraschende Weise ins Bewusstsein rücken. Häufig verknüpfen die beiden Künstler dabei kunstexterne Inhalte mit kunstinternen Fragestellungen. Ihre Intention ist stets, dem Betrachter neue Perspektiven auf die Wirklichkeit und die Kunst aufzuzeigen, um gewohnte Denkmuster und Definitionen zu durchbrechen.
Die Ausstellung mit dem Titel "innenaußen" stellt den Facettenreichtum und die Vielschichtigkeit des Löbbertschen Werkes vor. Zu sehen sind Sperrmüllarbeiten der 80er Jahre, Fotoarbeiten, Zeichnungen, Wandmalarbeiten, unveröffentlichte Videoarbieten sowie Dokumentationen von architektonischen Interventionen im öffentlichen Raum. Darunter befinden sich zahlreiche Arbeiten, die speziell für die Ausstellung "innenaußen" geschaffen wurden. Ein besonderer Höhepunkt wird eine ortsbezogene Intervention sein, die den zentralen Lichthof von "kunst Meran" umspannt.
Kurator: Valerio Dehó, Bologna
Eröffnung: Donnerstag, den 17. Juli 2008, um 20 Uhr
Katalog: Zur Ausstellung erscheint im Verlag für moderne Kunst Nürnberg ein dreisprachiger Katalog mit Texten von Valerio Dehó und Manfred Schneckenburger sowie einem ausführlichen Interview von Kay von Keitz mit Maik und Dirk Löbbert.












