(openPR) Die Befragung von 1.000 NRW-Bürgern macht deutlich, dass das Interesse, ein Buch in der Freizeit zu lesen, nicht nur von der Bildung sondern auch vom Geschlecht abhängt. Während annähernd drei Viertel der Frauen Bücher in ihrer Freizeit lesen, trifft dies nur auf etwas mehr als die Hälfte der Männer zu. Unter diesen Buchlesern, lesen Frauen durchschnittlich 12,6 Bücher, Männer nur 10,7 Bücher pro Jahr.
Auch wenn der Untergang der Buchkultur immer wieder beklagt wird, ist das Lesen eines Buches auch bei den Jüngeren keinesfalls eine unbeliebte Freizeitbeschäftigung. Allem Internet- und TV-Hype zum Trotz: Mehr als die Hälfte der befragten Buchleser in NRW sieht keine Gefährdung für den zukünftigen Einfluss der Printmedien. Für knapp zwei Drittel gehören Bücher sogar direkt zur Freizeitgestaltung dazu und immerhin ein Viertel glaubt, dass heute mehr gelesen wird als noch vor 50 Jahren. Während unter den Buchlesern die Frauen in ihrer Freizeit deutlich lieber zum Buch greifen als Männer, lesen letztere eher in Zeitschriften (66%) oder gehen lieber zum Sport (69%). Durchschnittlich betrachtet, lesen die NRW-Bürger, die auch in ihrer Freizeit zum Buch greifen, 11,9 Bücher im Jahr und benötigen für ein Buch 7,3 Tage.
Frauen lesen Bücher hauptsächlich zur Entspannung (91%) und zum Zeitvertreib. Bei Männern ist der Anteil dort deutlich geringer. Das Lesen von Büchern dient zwar auch bei Männern primär der Entspannung (78%), doch ist ihnen die Wissenserweiterung und Weiterbildung deutlich wichtiger als den Frauen (63% vs. 44%).
Hier zeigt sich auch eine deutliche Abhängigkeit zum Bildungsniveau der befragten Leser in NRW. Je höher der Bildungsabschluss ist, desto mehr steigt die Zustimmungsrate, Bücher zur Wissenserweiterung und Weiterbildung zu lesen.
Doch damit nicht genug, auch das allgemeine Buchleseverhalten korreliert stark mit dem Bildungsniveau der befragten Probanden. Das Interesse an Büchern steigt mit der Bildung an. Während nur geringfügig mehr als die Hälfte der Personen mit Hauptschulabschluss angeben, Bücher in ihrer Freizeit zu lesen, beträgt der Anteil unter denjenigen mit abgeschlossenem Studium stolze 79%.











