(openPR) Kachelofen- und Luftheizungsbaumeister Kunibert Breidenbach aus Kürten spricht sich gegen die Neuregelung des Schornsteinfegergesetzes aus.
„Es handelt sich um eine Wettbewerbsverzerrung zu Lasten der Kunden“, so der Firmenchef. Am 12. März 2008 ist vom Bundeskabinett das Gesetz zur Neuregelung des Schornsteinfegerwesens ohne nennenswerte Änderungen im Hinblick auf den Widerstand der 50.000 Fachbetriebe des Sanitär-, Heizungs- und Klima-Handwerks verabschiedet worden.
Der Gesetzentwurf sieht vor, die Stellung des Bezirksschornsteinfegers - mit seiner hoheitlichen Aufgabe der Kontrolle und Überprüfung von Feuerstätten - für einen Übergangszeitraum von sieben Jahren unangetastet zu lassen. Gleichzeitig öffnet das neue Gesetz den Schornsteinfegern die sofortige Möglichkeit, in das Wartungsgeschäft einzusteigen.
„Dies gefährdet in unserem Handwerk 10.000 qualifizierte Arbeitsplätze. Da das Gesetz noch nicht durch den Bundestag verabschiedet wurde, können im Laufe des weiteren parlamentarischen Verfahrens Änderungen eingebracht werden“, appelliert Breidenbach. Er erkennt in der Neuregelung des Schornsteinfegergesetzes keinen konkreten Nutzen für den Bürger. „Die Novellierung bringt für den Hauseigentümer gar nichts. Er ist weiterhin gezwungen, für die Abgasmessungen seiner Heizungsanlage doppelt zu zahlen. Einmal an den Schornsteinfeger, der diese Messung per Gesetz ausführen muss. Das zweite Mal an den Fachbetrieb im Zuge der Heizungswartung“, erläutert er.












