(openPR) Oberbürgermeister Dieter Salomon und Ralf Klausmann, Geschäftsführer der Freiburger Stadtbau GmbH (FSB), legen ein neues Reihenhausprogramm in Freiburg-Weingarten auf. Auf dem Areal des früheren Gartencenters „Rosen Kromer“ und der ehemals angrenzenden öffentlichen Grünfläche entsteht eine neue Wohnanlage. Hier setzen die beiden heute den ersten Spatenstich für 29 Reihenhäuser.
„Mit dem neuen Reihenhausprogramm schafft die Freiburger Stadtbau ein attraktives Angebot für eine Aufwertung und Belebung des Stadtteils Weingarten und bietet vorrangig jungen Familien die Möglichkeit, günstig Eigentum zu erwerben“, erklärt Oberbürgermeister Dieter Salomon als Vorsitzender des FSB-Aufsichtsrats. Aus diesem Grund hat die Stadt eine Teilfläche des Baugrundstücks zu einem günstigen Kaufpreis an die FSB abgegeben. Die Stadt verbindet als Gesellschafterin der FSB mit dem Projekt auch die Erwartung, die Infrastruktur des Stadtteils zu erhalten und zu stärken. Die Einwohnerzahl in Weingarten und ninsbesondere die Zahl der Kinder und Jugendlichen sind rückläufig. Hinzu kommt, dass die Anzahl an Single- beziehungsweise Zwei-Personen-Haushalten und älteren Bewohnern steigt. Die Auslastung der vorhandenen Infrastruktur kann deshalb nur durch den Zuzug neuer Bewohnerinnen und Bewohner gesichert werden. Daher richtet sich das Angebot vor allem an Familien mit Kindern, für die familiengerechter Wohnraum geschaffen wird.
Die Einfamilien-Reihenhäuser bieten mit sechs Zimmern auf drei Etagen knapp 140 Quadratmeter Wohnfläche und verfügen alle über eine Dach- und Gartenterrasse. Je sieben beziehungsweise acht Wohneinheiten sind in vier Reihen fächerförmig zum Dorfbach angeordnet. Zu jedem Haus gehört neben einem PKW-Stellplatz eine kleine Freifläche, die Platz für einen Fahrradunterstand oder Geräteschuppen bietet.
Die FSB hat bei diesem Bauprojekt ebenfalls Wert auf optimale ökologische Standards gelegt. „Alle Gebäude werden als KfW-60-Energiesparhaus in Massivbauweise erstellt“, betont Klausmann. „Das bedeutet, dass die strengen Kriterien bezüglich der Energiewerte der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) als Förderbank erfüllt werden.“ Sie schreiben einen maximalen Jahres-Primärenergiebedarf von nicht mehr als 60 Kilowattstunden pro Quadratmeter einer Gebäudenutzfläche vor. Außerdem muss der Transmissionswärmeverlust mindestens 30 Prozent unter dem in der Energieeinsparverordnung (EnEV) angegebenen Höchstwert liegen. „Zudem wird umweltfreundlich mit Fernwärme geheizt“, ergänzt Klausmann.
Der Einzugstermin ist auf Sommer 2009 terminiert. Der Verkauf der voll unterkellerten Reihenhäuser ist gut angelaufen. Die Nachfrage nach attraktivem und erschwinglichem Wohnraum für Familien ist in Weingarten hoch. „Die ersten Häuser wurden bereits verkauft, weitere Kaufzusagen für die Reihenhäuser liegen vor. Wer zukünftig am Dorfbach wohnen möchte, sollte sich also beeilen“, rät der FSB-Geschäftsführer.
Für die neue Wohnanlage mit insgesamt 29 Reihenhäusern sind knapp 7 Millionen Euro Investitionskosten veranschlagt. Die Verkaufspreise beginnen bei 238.500 Euro (einschließlich Grundstück) beziehungsweise 202.500 Euro bei einem Erwerb im Erbbaurecht.
Zwei Jahre Planungsphase sind der Entwicklung dieses Quartiers vorausgegangen. Nach der Betriebsaufgabe der Firma Rosen Kromer erwarb die FSB im November 2005 das Gelände des Gartencenters, die im August 2007 durch weitere 3.500 Quadratmeter Grundstücksfläche von der Stadt abgerundet wurden. Die FSB hat in Weingarten bereits zwei Projekte verwirklicht. Im Rahmen des Reihenhausprogramms des Landes Baden-Württemberg hat sie 2003 und 2004 bereits 45 preisgünstige Reihenhäuser fertiggestellt.
Westlich des Baugrundstücks für die Reihenhausbebauung wurde bereits im Sommer 2007 mit dem Bau eines Wohn- und Geschäftshauses begonnen. Im Erdgeschoss sind zirka 730 Quadratmeter Büro- und Gewerbefläche geplant, die sich zu einem neuen öffentlich zugänglichen Quartiersplatz gruppieren. In den Obergeschossen entstehen 52 Wohnungen mit 3.646 Quadratmeter Wohnfläche.
Oberbürgermeister Dieter Salomon erinnert an die Verantwortung der FSB als kommunales Wohnungsunternehmen. Dazu biete die FSB Familien günstigen Wohnraum, trage jedoch gleichzeitig auch dem demographischen Wandel Rechnung. In den Bauprojekten für Jung und Alt fördert die Stadtbau das Miteinander mehrerer Generationen.












