(openPR) Die Erneuerung im Quartier „Soziale Stadt Alt-Haslach“ geht in die nächste Runde. Die Freiburger Stadtbau GmbH (FSB) baut mit finanzieller Unterstützung des Bundes, des Landes Baden-Württemberg und der Stadt Freiburg 99 neue Wohnungen in Alt-Haslach. Entlang der Güterbahnlinie entstehen auf einer Grundstückslänge von zirka 250 Meter sieben Gebäude mit sechs Innenhöfen in U-Form. Besonders junge Familien und Senioren soll das Wohnprojekt ansprechen, das voraussichtlich im Frühjahr 2010 fertiggestellt wird.
Der Sanierungsbeirat des Programms „Soziale Stadt Alt-Haslach“ legte großen Wert auf eine ausgewogene Durchmischung des Wohnungsbestands im Quartier, deshalb entstehen mit dem Projekt ‚Laubenweg’ über 7.300 Quadratmeter neue Wohnfläche in Alt-Haslach und ein 900 Quadratmeter großer öffentlicher Platz für alle Bewohner des Quartiers.
„Fast 75 Prozent aller Bewohner des Quartiers ‚Soziale Stadt Alt-Haslach’ leben in den Wohnungen der Freiburger Stadtbau, manche bereits seit mehreren Generationen. Entsprechend eng ist die Bindung an den Stadtteil. Gerade für ältere Menschen, die ihr gewohntes Umfeld nicht verlassen wollten, schaffen wir ein Angebot “, erklärt Oberbürgermeister und FSB-Aufsichtsratsvorsitzender Dieter Salomon. Gleichzeitig sollen Familien mit Kindern, die bisher in Alt-Haslach eher unterrepräsentiert waren, angemessenen Wohnraum in den 99 öffentlich geförderten und barrierefreien Wohnungen der FSB finden.
Zusätzlich zu der Wohnanlage entstehen zwei Tiefgaragen mit 103 Stellplätzen und eine Gewerbeeinheit, das künftige Mieterbüro der FSB. „Im Mieterbüro im Erdgeschoss der neuen Wohnanlage kümmern sich die FSB-Mitarbeiter um sämtliche Belange unserer Mieter im Quartier“, erklärt FSB-Geschäftsführer Ralf Klausmann.
Jede der Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen ist mit dem Aufzug barrierefrei zu erreichen. Da die neue Wohnanlage entlang der Güterbahnlinie verläuft, müssen spezielle Maßnahmen zur Schalldämmung beachtet werden. Eine Abschirmwand soll für die nötige Ruhe in den Wohnungen sorgen. „Alle Wohnungen sind zu den Innenhöfen orientiert“, so Klausmann. Die Wohnungen sind teilweise über kurze verglaste Laubengänge erschlossen.
Auch die Umwelt kommt beim neuen FSB-Projekt nicht zu kurz: Die Wohnanlage erreicht den Standard KfW 60 der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Das bedeutet, dass der Primärenergieverbrauch bei rund 60 Kilowattstunden pro Jahr und Quadratmeter liegt. Der niedrige Energieverbrauch wird unter anderem durch eine gute Wärmedämmung erzielt. So sparen die künftigen Mieter Energie und Geld. Zudem soll das gesamte Niederschlagswasser auf dem Grundstück versickern. Hierzu werden sämtliche Dachflächen begrünt.
Die Gesamtbaukosten des Neubauprojekts liegen bei rund 14 Millionen Euro. Finanziert wird die Wohnanlage „Laubenweg“ auf verschiedenen Wegen: 6,9 Millionen Euro stammen aus einem zinsverbilligten Darlehen nach dem Landeswohnraumförderungsgesetz. Weitere Kredite in Höhe von 4,95 Millionen Euro stammen aus dem KfW-Programm „Ökologisch Bauen“.
Um die Neubebauung des Laubenwegs zu ermöglichen, wurden bereits von Oktober bis Dezember letzten Jahres drei Gebäude abgebrochen. Mit dem Abbruch des vierten Hauses soll Mitte des Jahres begonnen werden.
Der Umbau des denkmalgeschützten „Laubenhofes“ hat bereits 2006 begonnen. Der erste Bauabschnitt wurde letztes Jahr abgeschlossen, der zweite Bauabschnitt soll im Sommer beendet sein.












