(openPR) Sind Mitarbeiter nur ein Kostenfaktor, oder ein strategischer Erfolgsfaktor? Eine Frage, auf die der gesunde Menschenverstand eigentlich nur die Antwort zulässt, dass Mitarbeiter ein ganz erheblicher Erfolgsfaktor sind. Jedenfalls dann, wenn den Mitarbeitern mit Wertschätzung begegnet wird. Für viele arbeitende Menschen in Deutschland ist der Alltag jedoch von Geringschätzung bestimmt. Sie werden oft nur als Kostenfaktor gesehen und auch so behandelt. Sie fühlen sich unwichtig, wertlos und austauschbar.
Die derzeitig oft diskutierte Personalknappheit ist bei vielen Unternehmen eine Folge des Umgangs mit den Betriebsangehörigen, denn bei diesen Unternehmen dreht sich meist alles nur um die Effizienz der Mitarbeiter. Häufig wird für die Mitarbeiter nur das getan, was unbedingt sein muss, damit sie ausreichend funktionieren. Statt in die Mitarbeiter zu investieren, werden theoretisch vorhandene Einsparpotentiale, unabhängig von dem Erfolg des Unternehmens, auf Kosten der Mitarbeiter ausgeschöpft.
Dabei wird völlig übersehen, dass es sich bei Mitarbeitern nicht um Maschinen handelt, sondern um Menschen, die unabhängig von ihrer Ausbildung und Herkunft große Gemeinsamkeiten haben. Die Bedürfnisse nach Achtung und Anerkennung sowie einer sinnvollen Tätigkeit und finanzieller Sicherheit ist für viele Menschen der größte Antrieb. Wenn ein Unternehmen diesen Bedürfnissen keine Beachtung schenkt, hat es schlechte Karten beim Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter.
Das südwestfälische Unternehmen Berghoff GmbH mit seinen derzeit 60 Mitarbeitern geht einen Weg, der auf gegenseitige Achtung und Anerkennung sowie Vertrauen baut. Der CNC-Spezialist hat sich weltweit einen guten Namen als Hersteller von Komponenten für Energieanlagen, dem Maschinenbau und einigen Sparten des Automotivebereichs gemacht. Natürlich ist der Erfolg eines Unternehmens von verschiedenen Faktoren abhängig, aber die Mitarbeiter der Berghoff GmbH sind das Fundament und eine der tragenden Säulen des familiengeführten, mittelständischen Betriebes.
Jeder Mitarbeiter weiß ganz genau, dass er mit seinem Wissen und Handeln einen unmittelbaren Beitrag zum Erfolg des Unternehmens leistet. Das wissen auch die Geschäftsführer Ulrich Berghoff und Oliver Bludau, wobei die gegenseitige Wertschätzung der jeweiligen Leistungen allgegenwärtig ist. Bei der Berghoff GmbH ist ein Arbeitsplatz mehr, als ein Ort zum Geld verdienen. Im Unternehmen wurde ein Umfeld geschaffen, in dem sich jeder Mitarbeiter in seinem Arbeitsbereich entfalten und seine Stärken ausbauen kann. Die Mitarbeiter kommen gerne zur Arbeit, denn Sie wissen, dass Sie von Ihren Vorgesetzten mit Achtung behandelt und in ihrem Team gebraucht werden. Im ganzen Unternehmen hat sich eine Vertrauenskultur entwickelt, die davon lebt, dass sowohl die Geschäftsführung den Mitarbeitern vertraut, als auch die Mitarbeiter der Unternehmensleitung.
Auf diese Vertrauenskultur ist Geschäftsführer Oliver Bludau sehr stolz: „ Für mich ist es ein tolles Gefühl, wenn ich durch unsere Fertigung gehe und unseren Mitarbeitern ansehen kann, dass sie sich wohlfühlen. Die Erfahrung in unserem Unternehmen zeigt, dass unser Vertrauen in unsere Mitarbeiter mit Vertrauen von den Mitarbeitern belohnt wird. Der Dialog mit unseren Mitarbeitern schafft uns große Freiräume, da jeder genau weiß, was von ihm erwartet wird. Viele Arbeitnehmer die zu uns kommen, sind bezüglich ihrer persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung völlig ohne Orientierung. Unser Anliegen ist es, unseren Mitarbeitern durch Lob und konstruktive Kritik ihre jeweiligen Stärken und Schwächen aufzuzeigen. Gerade für unsere neuen Mitarbeiter sind das ganz neue Erfahrungen.“
Dabei steht trotz aller Harmonie der Leistungsgedanke im Vordergrund. Doch das ist für alle so selbstverständlich, dass es dazu keiner besonderen Anleitung bedarf.
Diese Einstellung ist natürlich nicht von heute auf morgen entstanden. Doch die Geschäftsführung der Berghoff GmbH hat die Aufgabe der Personalentwicklung schon vor Jahren sehr ernst genommen. Nur mit qualifizierten und motivierten Mitarbeitern kann das Unternehmen seine Ziele erreichen und dafür wurden und werden umfangreiche Investitionen vorgenommen. Da gibt es zum Beispiel ein auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter ausgelegtes, betriebliches Weiterbildungsangebot. Auch da zeigt sich wieder die Vertrauenskultur. Die Kosten für die Weiterbildungen übernimmt das Unternehmen. Die Zeit wird von den Mitarbeitern investiert. Bis zu 14 Weiterbildungstage kommen da pro Mitarbeiter im Jahr zusammen. Bei den derzeit 60 Mitarbeitern, sind das bis zu 840 Weiterbildungstage im Jahr. Das bedeutet eine unglaublich große Ansammlung von Wissen und Fähigkeiten im Unternehmen. Dieses umfangreiche gemeinsame Wissen und die individuellen Fähigkeiten jedes einzelnen Mitarbeiters werden jeden Tag für die Erreichung der Unternehmensziele eingesetzt. Der Erfolg des Unternehmens gibt der Geschäftsführung Recht. Im zweiten Jahr hintereinander wurde der Umsatz um über 50% zum Vorjahr gesteigert. In diesem Jahr ist eine weitere Umsatzsteigerung um 80% geplant, die durchaus realistisch ist.
Natürlich muss die Motivation von innen kommen und nicht von außen übergestülpt werden. Für die Motivation der Mitarbeiter wird bei der Berghoff GmbH viel getan: „Wir beziehen unsere Mitarbeiter in die Unternehmensentscheidungen ein und geben allen Mitarbeitern die Möglichkeit, sich über die aktuellen Aufträge zu informieren. Jeder kann sich mit den produzierten Werkstücken und der Wichtigkeit des Auftrages identifizieren, um genau zu erkennen, welche Auswirkung die jeweilige Tätigkeit auf den Unternehmenserfolg hat“, so Oliver Bludau.
Die Lust auf Leistung, der Spaß an geistiger Bewegung, Verständnis für sich ständig verändernde Anforderungen und Teamfähigkeit werden von der Geschäftsführung des erfolgreichen Familienunternehmens vorausgesetzt. Teamfähig muss allerdings nicht nur jeder neue Mitarbeiter sein, sondern die gesamten Unternehmensstrukturen und dafür sorgt die Geschäftsleitung.
Ein Team entsteht nicht automatisch dadurch, dass mehrere Personen zur gleichen Zeit am gleichen Ort sind. Teambildung ist eine Managementaufgabe, bei der die richtigen Rahmenbedingungen und die laufende Förderung des Teamgeistes eine entscheidende Rolle spielen. „Wir setzen auf offene Informationsweitergabe, die Förderung der selbständigen und eigenverantwortlichen Arbeitsweise, Schulungen zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung sowie die Bewertung der einzelnen Mitarbeiter nach ihrem Beitrag zum Unternehmenserfolg. Das Besondere bei unserer Mitarbeiterbewertung ist, dass jeder Mitarbeiter seine Bewertung selber vornimmt. Diese Selbsteinschätzung wird vom Teamleiter gegengelesen. Stimmt die Bewertung mit dem Eindruck des Teamleiters nicht überein, wird ein Vier-Augen-Gespräch zu Klärung geführt. Wir arbeiten in einer Männerwelt, da wird nicht viel über Persönliches gesprochen. Wenn nahe Familienangehörige beispielsweise schwer erkranken oder eine Ehe in die Brüche geht, dann hat diese persönliche Ausnahmesituation natürlich auch Einfluss auf die Leistungen am Arbeitsplatz. Wer ist schon ganz bei der Sache, wenn die Sorgen das ganze Denken beherrschen? Da sehen wir uns in der Pflicht. Manchmal hilft dann schon ein Gespräch. Daher haben wir immer ein offenes Ohr für die privaten Sorgen und Nöte unserer Mitarbeiter. Eine ausweglos erscheinende Situation wird dann unter Umständen schnell zu einem lösbaren Problem. Um die zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen den Mitarbeitern zu vertiefen und zu festigen, organisieren wir mehrfach im Jahr Treffen im privaten Rahmen. Neben der obligatorischen Weihnachtsfeier gibt es jeden Sommer ein großes Fest für alle Betriebsangehörigen samt Familien. Aber auch kleinere Wanderungen mit anschließender Jause sind bei uns und unseren Mitarbeitern sehr beliebt. Die in unserem Unternehmen ebenfalls zum Tragen kommende finanzielle Mitarbeiterbeteiligung, deren individuelle Höhe nach den Bewertungen bestimmt wird und beispielsweise im letzten Jahr durchschnittlich bei 1.200 Euro pro Mitarbeiter gelegen hat, ist da nur noch das i-Tüpfelchen“, so Ulrich Berghoff, Gründer und Geschäftsführer der Berghoff GmbH.
Geld ist nicht alles? Das ist leicht gesagt, doch bei Berghoff wird dieser Gedanke gelebt. „Die Entlohnung spielt natürlich auch eine große Rolle. Die Diskussion um Kosten ist im direkten Zusammenhang mit den Mitarbeitern allerdings nicht angebracht. Wir haben hoch qualifizierte Mitarbeiter, die hoch qualifizierte Leistungen erbringen. Was spricht dagegen, diese Leistungen entsprechend zu entlohnen? Die Leistungsbereitschaft unserer Mitarbeiter hat unser Unternehmen dahin gebracht, wo es jetzt ist. Allein in den vergangenen 12 Monaten konnten wir 23 neue Arbeitsplätze schaffen. Hätten wir jetzt schon den Platz, den wir mit dem Neubau unserer Produktionsstätte zum Ende des Jahres bekommen, dann würden wir auf der Stelle weitere 23 Arbeitsplätze zur Verfügung stellen“, so Ulrich Berghoff.
Die Geschäftsführer Ulrich Berghoff und Oliver Bludau sind sich einig: „Für uns gibt es zwei gute Gründe, die Berghoff GmbH zu einem Erfolgsunternehmen zu machen. Zum einen haben unsere Kunden es verdient, professionell behandelt zu werden und zum anderen haben es unsere Mitarbeiter verdient, einen wirklichen Sinn in ihrer Arbeit zu sehen. Umsätze und Gewinne müssen wir uns nicht als explizites Ziel vornehmen, die sind eine konsequente Folge einer guten Arbeit.“
Manches hört sich zu schön an, um wahr zu sein. Doch wenn man die Produktionshalle betritt, ist sofort zu spüren, dass bei der Berghoff GmbH eine besondere Atmosphäre herrscht. Gutgelaunte Mitarbeiter sind überall konzentriert im Einsatz. Der Mannschaft sieht man einfach den Spaß an der Arbeit an. Ein sehr sauberes Umfeld und ein Maschinenpark, der unter anderem aus 15 hochmodernen Bearbeitungszentren besteht, runden das durchweg positive Bild ab, das jeder Besucher des Unternehmens mit nach Hause nimmt. Es ist fast greifbar, wie stolz die Geschäftsführung und die Mitarbeiter aufeinander sind.









