(openPR) Ueberholz GmbH gewinnt in den USA
den „Before & After Award“ für Messedesign
Die besondere Kunst, einen perfekten Messestand bei der nächsten Auflage noch ein Stückchen besser zu machen, würdigt die Jury bei den amerikanischen "Exhibit Design Awards" traditionell in einer eigenen Wettbewerbs-Kategorie: dem "Before & After Award". 2008 geht dieser wichtigste US-Branchenpreis nach Deutschland. Nico Ueberholz und André Füsser aus Wuppertal erhielten den "Before & After Award" in Silber für ihre Weiterentwicklung des GIRA-Messeauftritts zur Light & Building 2006.
Dabei waren weder die seit 20 Jahren andauernde Zusammenarbeit des Büros für temporäre Architektur von Nico Ueberholz mit dem Haustechnik-Hersteller GIRA noch das 2000 erstmals eingesetzte Standkonzept Neuland für das hochkarätig besetzte Preisgericht: Die Vorgängerstände, aber auch die besondere Dauerhaftigkeit des Designs hatten die Amerikaner in den letzten Jahren gleich mehrfach prämiert. Umso überraschter zeigte man sich 2008 von der Fähigkeit der Gestalter, das herausragende Standdesign noch einmal auf einen neuen Level zu bringen, obwohl mehr als die Hälfte der existierenden Struktur wiederverwendet wurde. Letzteres ist nämlich Teilnahmevoraussetzung in der anspruchsvollen "Before & After"-Kategorie.
Das Konzept basiert auf einer von Ueberholz eigens entwickelten Tragwerkskonstruktion für eine flexible Glaswand, die durch sich wandelnde Bestückungen und wechselnde Lichteffekte bei vergleichbarer Standarchitektur immer neue Design-Ansprüche bedienen kann. 2006 lag der Focus auf einer optischen Vergrößerung der Standfläche und eine neue Form der Produktpräsentation. Diese Kundenwünsche setzte Ueberholz innerhalb der jetzt ausschließlich mit satiniertem Glas verkleideten Tragwerke erstmals waagerecht eingebaute Tageslicht-Leuchtstoffröhren ein, die den gesamten Kubus wesentlich heller erscheinen ließen als die Vorgängermodelle. Da die Fassade des doppelgeschossigen Standes im gleichen Raster wie die Glaswand mit glänzend weiß lackierten Plexiglasplatten bestückt und bis auf den Wenge-Boden auch darüber hinaus nur mit weißen Materialien gearbeitet wurde, ergibt sich perfekt neutrales Licht für eine optimale Produktpräsentation. Das GIRA-Sortiment wurde dabei in Vertiefungen der Glaswand ausgestellt, so dass im Sinne einer großzügigen Wirkung auf freistehende Elemente verzichtet werden konnte. Die Gesamteindruck des Standes war damit nicht nur außergewöhnlich hell und strahlend, die Spiegelungen auf den hochglänzenden Plexiglasplatten verliehen dem Auftritt zusätzlich einen fast immateriellen Charakter.
Fazit des „Exhibitor Magazines“, das den wichtigsten amerikanischen Branchenpreis für weltweites Messedesign seit 23 Jahren stiftet: „Wer gedacht hat, einen perfekten Stand könne man nicht mehr toppen, kennt die visionäre Design-Handschrift von Nico Ueberholz und André Füsser noch nicht.“













