(openPR) Gute PR darf nicht laut sein. Sie sollte eine hohe Wirkung erzielen. Sie muss innovativ sein und dennoch bewährte Merkmale des Kunden vermitteln. Klingt einfach, ist aber oftmals ein Riesenspagat zwischen Kunde, PR-Agentur und Klientel. PR Managerin Claudia Rehart hat sich in zwei komplexen und außergewöhnlichen PR-Segmenten angesiedelt.
Wie kam es zu Ihrer Spezialisierung im "medizinischen und juristischen" Bereich ?
Nach 2-jährigem Volontariat und Praktikas in großen PR-Agenturen in Frankfurt und München sowie einem PR/Eventstudium mit dem Schwerpunkt Journalismus / Marketing machte ich mich vor 16 Jahren selbständig. Zunächst kamen Aufträge von Start-Up-Agenturen und Textilunternehmen für Markteinführungen und Events. Da mein älterer Bruder Prof. Dr. med. Stefan Rehart Rheuma-Orthopäde und mein jüngster Bruder Jurist ist, sind mir diese Berufsfelder sehr vertraut. So kam es, dass ich für die Eröffnungsfeier der internationalen Anwaltskanzlei von Weil, Gotshal & Manges empfohlen wurde. Diesem erfolgreichen Event mit 300 internationalen Gästen in der Alten Oper in Frankfurt folgten zahlreiche Aufträge für Messeauftritte, Kultursponsoring mit „The English Theatre" und PR-Projekte. In enger Zusammenarbeit mit New York, London und Paris habe ich diese Aktionen konzipiert und verantwortlich umgesetzt. Über die Jahre hat sich so ein Netzwerk von Partnern aufgebaut. Gemeinsam realisieren wir Webdesign, Programmierung und Werbung jeglicher Art auf höchstem Niveau.
Sie setzen auf Professionalität und kompetente Umsetzung Ihrer PR-Strategien! Was beinhaltet dies?
Der Fokus liegt auf „effizientem doing". Es gibt Projekte, bei denen ich journalistisch involviert oder für den gesamten Marktauftritt verantwortlich bin. Innerhalb eines Budgets werden Marketinginstrumente mit dem Kunden festgelegt - das Coporate Design und Logo werden zeitnah mit meinem Team kreiert. Als feststehende Säule kommt die Pressearbeit hinzu. Seit 6 Jahren arbeite ich intensiv mit Medizinern sowie Juristen zusammen und habe die für "dieses" Segment wichtigen Kontakte zu Journalisten aufgebaut. Schließlich sind bei sehr speziellen Themen die Pressekonferenzen, neben TV, Hörfunk und Web, ein äußerst wichtiges Kommunikationsmittel. Als externe sehe ich ein Unternehmen komplett unter anderen Gesichtspunkten als interne.
Durch Seminare haben Sie sich in den Bereich "Neuromarketing" fortgebildet. Was bedeutet dies?
Der relevante Marktauftritt wird konkret analysiert und nach der SWOT-Analyse ausgewertet. Die SWOT – Analyse stellt ein Instrument zur Situationsanalyse und zur Strategiefindung dar. In ihr werden die „Stärken – Schwächen – Analyse “ und die „Chancen – Risiken – Analyse“ vereint. Werbepsychologische Erkenntnisse im Marketing, psychographische und soziodemographische Variablen finden Berücksichtigung ebenso wie hemmend wirkende Einflüsse. Ein emotional wirkendes Markenimage als Alleinstellungsmerkmal von Unternehmen wird kreiert. Relevanz von emotionalen und rationalen Entscheidungen werden abgewägt. Reizschwellen als Schlüssel zur Informationsverarbeitung Grenzen der psychologischen Marktforschungsmethoden. Neuromarketing sehe ich als Schnittstelle zur Gehirnforschung. Wahrnehmungs- und Wirkungschancen von Werbemitteln werden professionell beurteilt.
Welche Projekte betreuen Sie?
In unterschiedlichen Fachgesellschaften fungiere ich als Pressesprecherin. Da ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Vorständen gefragt. Insgesamt sind die Segmente sehr abwechslungsreich. Sowohl Sportevents (Golfturniere), Charity-Aktionen, die ich als Mutter häufig ehrenamtlich betreue, z.B. für die Deutsche Implantat Stiftung e.V., als auch Symposien, Kongresse und Workshops mit Juristen und Medizinern. Für jeden Kunden ist das Consulting zielgruppenspezifisch ausgerichtet und es wird eine individuelle Strategie entwickelt.
Wo sind Sie neben Frankfurt tätig?
Es gibt Projekte in Koblenz, München, Berlin und Anfragen aus London und Paris. Für 2009 stehen Projekte in Shanghai an und absolutes Wunschprojekt ist ein Kongress in New York. Hierfür habe ich bereits viele Ideen auch über die Möglichkeiten und Veranstaltungsplätze vor Ort. Als weiteres Standbein baue ich Golfintensivreisen in die Provence aus. Ich kenne die Provence sehr gut - die Kunstausstellungen, die Menschen, die Küche und die Küste.
Referenzen auf Anfrage.
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