(openPR) Auf der südenglischen Insel Isle of Wight hat ein neues Zentrum für den Wasserrettungssport seine Arbeit aufgenommen. Wightwater Adventure Watersports bietet fünftägige Kurse, die nicht nur eine sportliche Herausforderung sind, sondern die die Teilnehmer mit der international anerkannten Bescheinigung der Royal Lifesaving Society UK (RLSS UK) als Rettungsschwimmer auszeichnen.
Isle of Wight. Die Fernsehsehserie „Baywatch“ hat das Rettungsschwimmen als Sportart in das öffentliche Interesse gerückt. Die südenglische Insel Isle of Wight soll nun zum Mekka für Sportler aus aller Welt werden, die sich für die Trendsportart Rettungsschwimmen interessieren oder im Wasserrettungsdienst arbeiten möchten. An ihrer Südküste bieten Scott Gardner und Tim Griffin, beides Rettungsschwimmer und erfahrene Trainer, Fünf-Tages-Kurse an, die international anerkannt sind. „Wenn unsere Teilnehmer den Test am Ende des Kurses bestehen, erhalten Sie eine Bescheinigung, die auf der ganzen Welt anerkannt wird, und die sie als Rettungsschwimmer ausweist. Die Kurse sind ideal für Studenten oder Reisende, die sich eine Auszeit nehmen möchten und im Ausland – vielleicht in Australien, Neuseeland oder in den USA – als Lifeguard arbeiten möchten“, meint Tim.
Die Rettungsschwimmkurse bringen nicht nur viel Spaß, sondern sind auch eine sportliche Herausforderung und natürlich ein Erprobungsfeld für den Ernstfall. „Nur wenn ein Lifeguard wirklich fit und vorbereitet ist, ist er im Fall eines Falles schnell genug, einen Menschen im Küstengewässer zu retten“, weiß Scott aus Erfahrung. „Der Ernstfall sieht meistens so aus, dass der Rettungsschwimmer schnell über den Strand zum Wasser sprinten muss. Danach krault er so schnell wie möglich durch vermutlich bewegtes oder gar welliges Meer zum Ertrinkenden.“ Wenn der Rettungsschwimmer dabei aus der Puste oder in Panik gerät, kann er bei der Aktion sogar noch sich selbst in Gefahr bringen. Unabdingbare Voraussetzung für eine Teilnahme an den Kursen ist deshalb eine gewisse Grundfitness.
„Der sportliche Anreiz liegt sicherlich an der Vielzahl der trainierten Disziplinen“, erzählt Scott Gardner, der sich international einen Namen gemacht hat und regelmäßig Rettungsschwimmer auch in Dubai ausbildet. Acht Stunden täglich sind die Teilnehmer aktiv: „Beach Sprints“ verbessern ihre Ausdauer am Strand und ihre Schnelligkeit; tägliches Brandungsschwimmen erfordert hohe schwimmerische Leistungen; Paddeln mit dem Rescue Board (Rettungsbrett) oder dem Rettungskajak erfordern Geschick, machen fit und bereiten auf den Ernstfall vor. „Auch wenn wir viel Spaß haben und die Herausforderung lieben“, so Scott Gardner, „verlieren wir nie aus den Augen, wobei es bei dem Sport eigentlich geht – so viele Menschen wie möglich aus dem Meer zu retten.“
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Abdruck frei, Belegexemplar erbeten
Hintergrundinformationen:
Die Isle of Wight in Südengland ist von Deutschland aus schnell und preiswert mit der Billigfluggesellschaft flybe (www.flybe.co.uk) zu erreichen. Von Frankfurt, Düsseldorf und Hannover aus gehen fast täglich Flüge nach Southampton, die Fährverbindung von dort auf die Isle of Wight dauert rund 20 Minuten.











