(openPR) Immer wieder beklagen Unternehmen und Wirtschaftsverbände, dass Auszubildende und Schüler nur auf Grundschulniveau lesen, schreiben und rechnen könnten (siehe openpr.de/news/211380). Außerdem kämen deutliche Schwächen im Sozialverhalten hinzu und Eltern würden die Ausbildungsbetriebe wenig unterstützen. Diese Beurteilung soll hier gar nicht bestritten werden. Auch NOVA NEXUS hat mit Bewerbern unglückliche Erlebnisse gehabt.
ABER - wir haben ja keine anderen jungen Menschen !
Die Wirtschaft ist auf Menschen angewiesen, die die Arbeit tun. Daher werden sich die Betriebe weit mehr anstrengen müssen, um auch diese "ungeeigneten" jungen Leute zu tüchtigen Mitarbeitern zu machen.
Unternehmen können sich nicht von den Versäumnissen der Bildungspolitik am Erfolg hindern lassen - allerdings: In keinem anderen betrieblichen Prozess kann man die Verantwortung so einfach auf andere schieben. Schule, Kindergarten, Bildungspolitik, Elternhaus und Werteverfall eignen sich ideal als Sündenböcke.
Beispiel:
In einen großen Kreditinstitut werden pro Jahr 110 Auszubildende eingestellt. Die Testverfahren sind seit 15 Jahren unverändert - wer unter 80 % im Testergebnis bleibt, kommt nicht in die nächste Auswahlrunde. In der Folge werden 40 Stellen einfach nicht besetzt (im Vertrieb wird man entlassen, wenn man das Verkaufsziel um 1/3 verpasst).
Wenn du denkst, Bildung ist zu teuer, versuch's mit Dummheit !
Derek C. Bok (*1930), Präsident der Harvard Universität (USA) a. D.













