(openPR) Der Franzose Patrice Evra ist einer von sechs Spieler, die laut Castrol Index einen Stammplatz verdienen – doch ihre Trainer müssen sie davon erst noch überzeugen…
Patrice Evra, Frankreich
Eric Abidal spielte in der Qualifikationsrunde 977 Minuten (im Gegensatz zu Ezra mit nur 90 Minuten) in einer Abwehr, die nur fünf Gegentreffer zuließ: die "Les Bleus" kassierten seit 2004 pro Spiel im Durchschnitt nur 0,48 Tore – doch übersieht Frankreichs Elf nicht etwas? Evra war Stammspieler in der Defensive von Manchester United, die in der gesamten Saison nur 22 Gegentore zuließ, und wie er Lionel Messi in der Champions League im Griff hatte, hätte ihm im CPI Unmengen von Punkten eingebracht. "Keiner ist besser als Patrice", so ein Blogger im Internet. "Ich habe keine Ahnung, wie Abidal es statt Evra in die französische Startaufstellung schaffen konnte… denen ist einfach nicht zu helfen."
Jose Bosingwa, Portugal
Chelseas rund 20 Millionen Euro teurer Neuzugang Bosingwa hatte im Kampf um einen Platz in der Startelf bisher das Nachsehen gegen Luis Miguel vom FC Valencia, der 10 Qualifikationsspiele absolviert hatte (Bosingwa spielte nur fünf Mal). Doch dafür beeindruckte Bosingwa mit seiner Leistung, denn Porto spielte 21 Mal zu Null und ließ in der Saison, in der seine Mannschaft den Meistertitel gewann, nur 20 Gegentreffer zu. Dagegen spielte Miguel eine katastrophale Saison, die ihren Tiefpunkt schließlich beim 6:0-Debakel gegen Barcelona fand.
Karim Benzema, Frankreich
Auch wenn Franck Ribéry davon überzeugt ist, dass Thierry Henry "in der Endrunde richtig aufdrehen" wird, ist der ehemalige Arsenal-Spieler bisher hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Und der 29-jährige Nicolas Anelka war nur 10 Mal in der Startaufstellung von Chelsea dabei (obwohl der französische Journalist Mario Albano weiterhin überzeugt die Meinung vertritt, dass der Stürmer "zur Führungspersönlichkeit herangereift" ist). Dagegen hat Lyons Spieler Benzema 25 Tore erzielt und zog er im Champions League-Spiel gegen die "Red Devils" von Manchester United aus knapp 20 Metern ab und knallte den Ball ins untere rechte Eck, obwohl er von den besten Abwehrspielern Europas umringt war – dieser Einsatz hätte ihm im CPI einen wahren Punktesegen beschert.
Filippo Inzaghi & Alessandro del Piero, Italien
Roberto Donadoni stellt mit aller Wahrscheinlichkeit CPI-Nummer 1 Luca Toni im Sturm auf, doch der 34-jährige "Pippo" Inzaghi könnte Antonio di Natale – in der Castrol-Rangliste ebenfalls ganz vorne dabei – von seinem Stammplatz vedrängen. "Donadoni muss selbst entscheiden, ob ich für ihn nützlich wäre", so Inzaghi, der in seinen letzten sechs Spielen neun Tore erzielt hat und eine Torquote pro Spiel aufweisen kann (0,44 Tore), die fast so gut ist wie die von Toni (0,45 Tore).
Alessandro del Piero geht die ganze Sache etwas unverblümter an. So meinte der 33-Jährige, der in dieser Saison 19 Tore für Juve geschossen hat, vor kurzem: "Mein lieber Roberto, schau dir doch einfach nur an, wie ich zur Zeit spiele. Und wenn du guten Wein magst, schicke ich dir gerne ein paar Flaschen."
Klaas-Jan Huntelaar, Niederlande
Nach seiner auskurierten Operation am Knöchel gilt Ruud van Nistelrooy wieder als einzige Spitze der Oranje bzw. als Sturmspitze im 4-3-3-System als gesetzt. Doch Jungstar Huntelaar bringt es nun nach seinem Hattrick letzte Woche auf 102 Tore in 136 Spielen in der holländischen Eredivisie. Mit einer Torquote von 0,6 Toren pro Spiel (Ruud van Nistelrooy: 0,5 Tore pro Spiel) und 0,02 Torschüssen pro Minute (Ruud van Nistelrooy: 0,012 Torschüsse pro Minute) in der Qualifikationsrunde scheint Huntelaar einfach eine "Klaasse" besser zu sein…
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