(openPR) Die durch die „Jury Spiel des Jahres“ und SAZ ausgezeichnete Spieleentwicklerin und Spielanalytikerin Máren Kruse und der Naturwissenschaftler Dr. Guido Stepken, haben die Wirkung von Spiel, seinen Dynamiken und Regelwerken in zahlreichen Experimenten in der Praxis analysiert , für die Spieltektonik aufbereitet und für die Praxis anwendbar gemacht.
Bei den Analysen haben sich dabei erstaunliche Parallelen zwischen den inneren Strukturen von mitreißenden Spielen und gesunden, hochprofitablen Unternehmenskulturen ergeben.
Der Begriff „Spieltektonik“ leitet sich von griechisch „tektonikós“ - die Baukunst betreffend - ab und bezeichnet eine neue Wissenschaft, die sich mit den Gestaltungselementen von Regelwerken beschäftigt, in welchen Menschen agieren. Ähnlich der Dichtkunst, wo man von Tektonik zwecks 'regelrechtem Aufbau' einer Dichtung spricht, deren Teile sich zu einem Ganzen fügen, wie z.B. einem Drama, oder in Kunst und Architektur, wo sich Stilelemente aggregieren lassen, so gibt es Stilelemente im Spiel, die sich zu komplexen Regelwerken fügen, deren Dynamiken - die sie darauf aufbauend entfalten- von Menschen als spannend, unterhaltsam oder langweilig, als deeskalierend oder eskalierend empfunden werden.
Spieltektonik bietet nicht nur die Grundlagen für die Gestaltung von spannenden Spielen, sondern bietet auch Möglichkeiten, Unternehmensregelwerke so zu gestalten, das Mitarbeiter produktiv, teamorientiert, wohlwollend, kooperativ und somit frei von Konflikten agieren können.
Allen Menschen gemeinsam ist die Begeisterungsfähigkeit für Dynamiken, die auf überschaubaren Regelwerken aufbauen, dem Spiel:
* Der Spieltrieb ist wahrscheinlich der stärkste Trieb in uns Menschen und lässt sich innerhalb weniger Sekunden aktivieren.
Er lässt uns lernen, herumexperimentieren, Strategien selegieren, Möglichkeitsräume erdenken, Handlungsräume in der Wirklichkeit erschließen, Wahrscheinlichkeitsräume einschätzen.
* Den Spieltrieb zu unterdrücken, heißt sich selbst zu unterdrücken. Regelwerke werden sehr oft aus Unkenntnis, zur Unterdrückung dieses Triebes eingesetzt, um eine Steigerung der Produktion in Unternehmen zu erreichen und bewirken tatsächlich, dass die Produktion unproduktiver Blockadespielchen zunimmt und Unternehmen zunehmend in ihren Prozessen gelähmt werden. Eine Steigerung der Produktivität erschließt sich erst, wenn Unternehmensregelwerke so gestaltet werden, dass sie den Spieltrieb fördernd integrieren und Mitarbeiter befähigen, kooperative Strategien einzusetzen, wodurch Verhinderungs- und Blockadestrategien dann verschwinden.
* Spiele ermöglichen das Entwickeln von Erlebniswelten, in denen es gelingt eigene und fremde Potentiale immer wieder neu zu entdecken.
* Spiele ermöglichen einen mühelosen Einstieg in Veränderungsprozesse, bewegen Mitarbeiter spielerisch dazu, die gewohnten Bahnen zu verlassen. Das Querdenken und Querhandeln - welches zuvor als Querulantentum verurteilt wurde - gewinnt plötzlich einen Wert, der Grundvoraussetzung dafür ist, dass Veränderungsprozesse in Unternehmen stattfinden können und auf Akzeptanz stoßen.
* Spiel bedeutet: Weg von Wissen- Gewinn/Verlust – Denken, weg von Verteidigung des Status Quo hin zu Entwickeln, Kooperieren, Integrieren, Erforschen neuer Möglichkeiten in einer sich ständig verändernden Welt - der Grundvoraussetzung für die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens.
* Durch Spiel werden Veränderungsprozesse verkürzt, werden materielle und emotionale Ressourcen geschont , denen man sich ansonsten durch immer wiederkehrende Blockaden stellen müsste.
* Spiel ist auch Spiel mit Sprache, Begriffen, Humor, Esprit. Der Teamgeist, durch Spiel zusammengeschweißt, beugt Fluktuation, Mobbing und Ausfällen durch Krankheit vor.
* Spiel fördert Disziplin, befreit gleichzeitig dadurch, dass durch Herstellung eines eigenen Spielkontextes persönliche Befindlichkeiten durch geeignete Regelwerk aufgebrochen, und außer Kraft gesetzt werden.
* Spiel im Unternehmen erzeugt Lust statt Frust. Hilft Neues gemeinsam zu schultern, steht Veränderungsprozessen offen gegenüber, verbindet und bindet gleichermaßen. Ein Team was zusammen spielt bleibt zusammen. Ein Unternehmen welches Spielkultur zulässt öffnet Möglichkeitsräume in den Unmöglichkeiten, schafft Denkräume “outside the box.”
Mit der Spieltektonik bieten Máren Kruse und Dr. Guido Stepken das “missing link” zwischen Spieltheorie und der praktischen Anwendbarkeit auf Wirtschaftsprozesse.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unter www.spieltektonik.de







