(openPR) Der Zyklon, der weite Teile des Irrawaddy Deltas und Rangun heimgesucht hat. „Nargis“ hinterließ eine blutige Spur der Verwüstung. Die Kommunikation innerhalb Burmas ist, ebenso wie die Strom- und Wasserversorgung vor allem in den betroffenen Gebieten, zusammengebrochen, auch die meisten Verkehrswege sind blockiert.
Den Informationen von Helfen ohne Grenzen zufolge ist mit vielen Toten zu rechnen (die offiziell berichtete Zahl von 15.000 Opfern dürfte übertroffen werden). Ganze Ortschaften wurden verwüstet, wohl Hunderttausende zu Obdachlosen.
Wie bereits beim Tsunami, bemüht dich das Militärregime kaum um Hilfe und hindert die NGO's vor Ort daran, sich in die Katastrophengebiete zu begeben. Hilfe aus dem Ausland wird immer noch abgelehnt.
Das Regime bereitet sich hingegen zurzeit auf das umstrittene Referendum über die Verfassung am 10. Mai vor, mit der die Machtposition der Militärs auf Jahre hinaus festgeschrieben werden soll. Helfen ohne Grenzen befürchtet, dass dieser Termin und die mangelnde Katastrophenhilfe Auslöser für neue, sehr breite Protestaktionen für Freiheit und Demokratie sein können, außerdem naht Olympia in China. Gestern hat es bereits die ersten Proteste in Rangun gegeben, bei einer Revolte im berüchtigten Gefängnis Insein kamen mindestens 35 Häftlinge ums Leben.
An der Grenze zu Thailand erwartet Helfen ohne Grenzen als Folge dieser Katastrophe viele neue Flüchtlinge, und noch mehr, falls es zu weiteren Protesten kommen wird. Durch die gestiegenen Preise für Energie und Nahrungsmittel haben die großen Hilfsorganisationen bereits jetzt zu wenig Geld, um die bestehenden Flüchtlinge in den Lagern zu versorgen, für neue Ankünfte ist niemand vorbereitet. Auch wir von Helfen ohne Grenzen werden wieder gefordert sein und werden alles tun, um Notfallhilfe zu gewähren, in erster Linie Reis und Lebensmittel, Decken, Moskito-Netze, Medikamente und Kleidung. Aber auch unsere Mittel sind knapp.
Bitte spenden Sie unter dem Verwendungszweck: „Nargis“. Ein 50 kg Sack Reis kostet 22 €. Damit können Sie eine fünfköpfige Familie einen Monat lang ernähren Helfen Sie uns, diesen durch Gewalt von Mensch und Natur so gepeinigten Menschen zumindest ein wenig zu helfen. Ihre Spende kommt zu 100% an.
Unsere Spendenkonto :
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