(openPR) AWO setzt Beschlüsse der Pflegereform um
Erfurt, 08. Mai 2008
Mit einem Netz von zunächst 51 Pflegeberatern im ganzen Freistaat setzt die AWO Thüringen als Vorreiter einen der maßgeblichen Beschlüsse der Pflegereform um. Das Projekt wurde am 8. Mai im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt.
Senioren und deren Angehörige erhalten über die Pflegeberater unkompliziert und kostenlos Unterstützung bei der Beantragung von Pflegestufen und Hilfsmitteln, bekommen Informationen zu allen Angeboten und Dienstleistungen in ihrer Region und Rat zu Krankheitsbildern und rechtlichen Fragen.
„Bisher gibt es nur einzelne lokale Angebote, die von vereinzelten Beratungsstellen oder ehrenamtlich organisierten Angeboten wie Pflegestammtischen reichen“, sagt AWO Landesgeschäftsführer Ulf Grießmann. „Wir wollen nun eine wirkliche flächendeckende und professionelle Beratung anbieten.“ Umgesetzt wird das Projekt über eine zentrale Telefonnummer. Die Anrufer werden je nach Postleitzahlgebiet an den jeweiligen lokalen Pflegeberater vermittelt. „Durch diese lokale Verankerung haben wir Experten vor Ort, die alle Dienstleistungen aber auch Angebote wie Selbsthilfegruppen in den einzelnen Regionen genau kennen“, erklärt Grießmann. So können auch persönliche Gespräche schnell vereinbart werden.
Die Pflegeberater sind ab dem 08.Mai unter der Rufnummer 01802/ 468642 für drei Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz zu erreichen. Wenn das Angebot gut angenommen wird, will die AWO die Zahl der Berater im Herbst auf 80 aufstocken.









