(openPR) Das imap Institut hat 2008 bereits mehrmals den Gesundheitssektor in der MENA-Region in Infomails angesprochen. Der sich insgesamt für den Nahen Osten abzeichnende Trend sowohl hinsichtlich der Nachfrage wie auch spezieller Angebote (Gesundheitstourismus) wird auch in den Golfstaaten eine wachsende Rolle spielen. Hintergrund sind hierbei u.a. die höhere Lebenserwartung und steigende Einkommen. Die Länder des Kooperationsrat treiben deswegen mit Milliardeninvestitionen den Bau von Polikliniken, Spezialkrankenhäusern und die Ausbildung von medizinischem Personal voran. So plant alleine Dubai bis 2010 den Bau von 18 neuen privaten Krankenhäusern, einschließlich neuer Kliniken in der künftigen Dubai Healthcare City und einem Spezialhospital in Jebel Ali.
Wachsende Märkte — wachsende Kosten
Mit steigendem Bedarf, Material– und Personalkosten werden in naher Zukunft auch die Gesundheitskosten werden sich in Bahrain, Katar, Kuwait, Oman, Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate (VAE) bis 2025 von derzeit 12 Mrd. US$ auf 60 Mrd. $ verfünffachen. Alleine die Kosten im Bereich Kardiologie werden bis 2025 um das Zehnfache auf 15 Mrd. US$ hochschnellen und ein Viertel der Gesamtkosten ausmachen. Die Zahl der ambulanten und stationären Patientenbesuche wird in den VAE, Saudi-Arabien und Kuwait um etwa 350%, in Oman um 310% und in Bahrain um 260% wachsen.
Deutsche Angebote und Produkte
Nach Aussagen der Arabisch–Deutschen Vereinigung für Handel und Industrie sind gerade deutsche Medizintechnik sowie Dienstleistungs- und Ausbildungsangebote im Gesundheitsbereich hervorragend dafür geeignet, den wachsenden arabischen Markt zu bedienen. Deutsche Unternehmen bieten sich dementsprechende Chancen auf dem boomenden Gesundheitsmarkt in der arabischen Welt.











