(openPR) Der B&Z-Verlag Leddin plant zum Ende des Jahres eine neue Niederlassung in Mittelamerika. Grund sind steigende Auflagenzahlen der vom Verlag herausgegebenen Zeitung BLAUE SEITEN, die innerhalb von drei Jahren den gesamten amerikanischen Kontinent erobert hat. Um die Vertriebswege und Versandkosten besser kalkulieren zu können, wolle man sich auf die Mitte Amerikas konzentrieren. Um die Produktion zeitnah realisieren zu können, habe der Verlag bereits Verhandlungen mit Wirtschaftspartnern aus Panama, Peru und Chile aufgenommen.
Die große Nachfrage der Zeitung sei vor allem durch die Kooperation mit dem deutschen Radio- und Fernsehsender DEUTSCHE WELLE geschuldet. Seit Januar 2008 liegt der Zeitung ein monatlicher Radio- und TV-Guide bei, der einen Abonnentenzuwachs von rund 35 Prozent auslöste. Damit sei die Produktion der Zeitung BLAUE SEITEN bereits fast 100-prozentig aus den Einnahmen des Abonnements finanzierbar.
Ob im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Standortwechsel alle Mitarbeiterverträge zum 31. August 2008 gekündigt werden müssen, entscheide sich noch im laufenden Monat. Dies hänge maßgeblich von der Willkürpraxis bei der Erteilung von Aufenthalts- und Arbeitserlaubnissen der kanadischen Botschaft in Berlin ab, gegen die bereits eine Vielzahl politischer Entscheidungsträger in Kanada protestiere. Wenn dadurch der deutsche Mitarbeiterkern zerstört werde, mache das die Beschäftigung von Kanadiern unmöglich. Davon seien derzeit neun Beschäftigte betroffen.
Der Verlag sei jedoch um Lösungen bemüht.






