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Zukünftigen Rentnern droht Konsumflaute

06.05.200812:14 UhrWerbung, Consulting, Marktforschung

(openPR) Studie zur Altersvorsorge deckt Versorgungslücken bei den Best Agern auf

Köln, den 06. Mai 2008. Geht es um die finanzielle Absicherung, ist die Frage
nach der Altervorsorge nicht weit. Die Ergebnisse einer aktuellen Studie der
Unternehmensgruppe Counterpart zur Finanzplanung und Altersvorsorge der 45-bis 65-Jährigen zeigt: Golden Oldies haben gar nicht so goldene Aussichten für ihren Lebensabend wie bisher von der Öffentlichkeit angenommen. Meist sind sie minimal bis gar nicht abgesichert, haben oft ein unübersichtliches Bündel an Vorsorgeleistungen und betreiben eher keine strategische Altersvorsorge. Diese Vorsorge-Defizite wirken sich langfristig auch auf ihr Konsumverhalten aus und lassen überraschende Schlussfolgerungen zu, die im Gegensatz zu bisherigen Studien zur Zielgruppe 50plus stehen.



Das Thema Altersvorsorge ist derzeit allgegenwärtig: Während die junge Generation sich am besten so früh wie möglich um die eigene Absicherung im Alter kümmert, dachte man bisher, die Älteren seien von der unsicheren finanziellen Zukunft tendenziell eher nicht betroffen. Eine aktuelle Studie dagegen zeigt, dass gerade die Generation 50plus sich mit dem Thema Altersvorsorge beschäftigen muss. Die auf Markenführung spezialisierte Agenturgruppe Counterpart konzipierte für einen britischen Lebens- und Rentenversicherer eine umfassende qualitativ-psychologische Untersuchung, die Aufschluss über Motivlage und Umgang der älteren Generation mit den Themen Finanzplanung und Altersvorsorge vor dem Hintergrund ihrer aktuellen Lebenswelt geben sollte.

Durchgeführt wurde die Untersuchung von dem auf tiefenpsychologische
Zielgruppenanalysen spezialisierten Institut Rheingold: 36 Personen im Alter von 45 bis 65 Jahren und unterschiedlicher sozialer Herkunft wurden in ausführlichen Tiefeninterviews befragt. Hier schätzten die Befragten ihre finanzielle Absicherung grundsätzlich als solide ein. Eine Analyse der Antworten zeigte jedoch, dass die gefühlte finanzielle Sicherheit der Senioren oft nicht der Realität entspricht. Je nach Lebenserfahrung und -hintergrund haben die Befragten unterschiedliche Strategien, auf die sie setzen und vertrauen. Ergebnis der Studie sind vier Vorsorge-Typen, die auf eine sehr ungleiche finanzielle Ausstattung und unterschiedliches Konsumverhalten des einzelnen schließen lassen: So gibt es zum einen den "strategischen Vorsorger", der seine Altersvorsorge sehr bewusst plant und daher zum Teil sehr gut abgesichert ist. Oft ist dieser Typus wohlhabend und beruflich erfolgreich. Dennoch konsumiert er nicht ungehemmt sondern trifft selektive Kaufentscheidungen, die genussorientiert sind wie beispielsweise Reisen oder Restaurantbesuche. Der zweite Vorsorgetyp ist der "geheime Vorratshalter", der seine Altersvorsorge weniger strategisch betreibt. Meist hat er ein ganzes Bündel an Vorsorgeleistungen, über die er jedoch kaum einen Überblick hat. Daher wägt er mit Blick auf die ungewisse Zukunft Kaufentscheidungen sehr genau ab und enthält sich ihrer im Zweifelsfall lieber. Als dritter Vorsorgetyp wurde die "Mitgiftjägerin" ermittelt (in der vorliegenden Studie sind dies ausschließlich Frauen), die die Verantwortung für die Altersvorsorge weitgehend an andere abgibt. Dieser Typus hat wenig Interesse an Finanzdingen und kennt sich häufig nur schlecht aus. Oft herrscht bei ihr eine finanzielle Unterversorgung und die Deckung des Grundbedarfs wird wichtiger als der Konsum im klassischen Sinne. Der vierte und letzte Vorsorgetyp ist der "asketische Aussparer". Dieser ist meist minimal bis gar nicht privat abgesichert. Oft verfügt er über ein vergleichsweise geringes Einkommen. Entsprechend muss bei diesem Typus mit wenig Konsumpotenzial gerechnet werden.

Die Ergebnisse machen deutlich, wie unterschiedlich das Thema Altersvorsorge in dieser Generation gehandhabt wird. Es zeigt sich in den ausführlichen Gesprächen, dass es aufgrund einer finanziellen Unterversorgung insgesamt eine immense Verunsicherung der Generation 50plus gibt. Die Älteren werden durch die Angst bestimmt, dass ihnen zukünftig vergleichsweise wenig Geld – insbesondere im Rentenalter – zur Verfügung stehen wird. Die zur Verfügung stehenden Finanzmittel werden daher in erster Linie zur Deckung der Grundbedürfnisse genutzt und somit für die Erhaltung und Verbesserung der eigenen Lebensqualität und des -standards. Privater Konsum findet wenn überhaupt nur sehr selektiv statt. "Die Werte Genuss, Sicherheit und Autonomie werden wichtiger als demonstrativer Konsum, der eine Aussage über die eigene Persönlichkeit treffen soll", erklärt Michael Maasmeier, geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Counterpart. "So wird vielmehr versucht, der drohenden Abhängigkeit und Pflegedürftigkeit im hohen Alter schon früh entgegenzuwirken. Die Ergebnisse zeigen, dass viele Golden Oldies also
nicht die goldenen Zukunftsaussichten insbesondere für ihr Rentenalter haben, wie bisher angenommen. Dies hat Folgen nicht nur für unsere Konsumgesellschaft: Insbesondere die Marketingstrategen müssen hier frühzeitig umdenken", resümiert Maasmeier.

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