(openPR) An der Spitze des Castrol Performance Index hat sich einiges getan, und so manch bekanntes Gesicht hat genau zur richtigen Zeit seine Form wieder gefunden…
Der Franzose Grégory Coupet stand nach der Qualifikationsrunde zur Euro 2008 auf Rang 1, nachdem er in den letzten sieben Qualifikationsspielen fünf Mal zu Null gespielt hatte. Nach einem ruhigen Abend im Tor im Spiel gegen England fand sich der Lyon-Keeper jedoch auf Platz 2 wieder. Deutschlands unumstrittene Nummer 1, Jens Lehmann, der die letzte Gelegenheit vor der Turnierauslosung im Mai optimal nutzte, um noch einmal Eindruck zu machen.
Lehmann konnte sich zwar in Arsène Wengers Mannschaft von Arsenal bisher nicht als Stammtorhüter durchsetzen, doch in der Nationalelf spielt er in beeindruckender Form. Nach einer Qualifikationsrunde mit nur sieben Gegentreffern demonstrierte er in der Schweiz vergangene Woche in einem einseitigen Spiel phänomenale Konzentration. Deutschland gewann mit 4:0 und war lange im Ballbesitz, doch die Schweizer gaben immerhin 10 Schüsse aufs Tor ab, die Lehmann alle problemlos abwehrte. Der Arsenal-Spieler legte außerdem beachtliche 4.565 Meter zurück.
Gianluigi Buffon konnte sich trotz der 1:0-Niederlage der Italiener gegen Spanien vom 10. Platz nach oben vorarbeiten. Gegen David Villas unglaublichen Volley-Linksschuss war er chancenlos, doch er war zur Stelle und wehrte in zwei fantastischen Paraden erst einen Ball von Fernando Torres und anschließend von Villa ab. Er hielt außerdem am kurzen Posten, als Cesc Fabregas aufs Tor zielte.
ORANJE IN FAHRT
Der niederländische Innenverteidiger Johnny Heitinga verdrängte Griechenlands Sotirios Kyrgiakos nach einer "Fleißleistung" von der Spitze der Rangliste. Es sah nicht gut für die Niederlande aus, als die Oranje auswärts nach nur 35 Minuten mit 0:3 gegen Österreich zurück lagen. Doch Klass Jan Huntelaar brachte mit seinem Treffer neues Leben in die Mannschaft. Mit neuem Elan ging dann auch Heitinga ans Werk, der nach einer Flanke von Rafael van der Vaart ins lange Eck traf und außerdem mit ausgezeichnetem Defensivspiel verhinderte, dass die Heimmannschaft noch weitere Treffer erzielen konnte. Der Ajax-Verteidiger war auch der schnellste Spieler auf dem Feld – er fegte mit einer beeindruckenden Spitzengeschwindigkeit von 32,4 km/h über den Platz.
HIGH CLIMBERS
An der Spitze der Rangliste der besten Mittelfeldspieler hieß es "Bäumchen wechsel dich". Nach dem Sieg der Spanier in Madrid übernahm Spaniens Spielmacher Xavi die Führung vom Niederländer Wesley Sneijder, der 144 Punkte abgeben musste, nachdem er im Spiel gegen Österreich in mehreren Schlüsselpositionen den Ball verloren hatte. Der Grieche Giorgios Karagounis kletterte mit einem Freistoß-Doppelpack gegen Portugal auf Platz 3, und der 31-jährige Mauro Camoranesi, der bei den Azzurri glänzend aufspielte und mehrere Torchancen hatte, konnte sich bis auf Platz 5 vorarbeiten.
PODOLSKI GNADENLOS GUT
Luca Toni gelang gegen Spanien kein Tor – und da ihm ein Tor aberkannt wurde und er eine klare Chance zum Kopfballtor verpasste, verlor der Bayern-Stürmer im Index 44 Punkte. Er behält weiterhin seine klare Führung in der Rangliste der besten Torjäger, doch die beiden deutschen Sturmpartner Lukas Podolksi und Miroslav Klose haben inzwischen zu ihm aufgeschlossen. Podolski traf nach seiner Einwechslung gegen die Schweiz und bereitete den zweiten Treffer seines Teamkollegen Mario Gomez vor – nach dieser Leistung konnte Trainer Joachim Löw schließlich nur noch verlauten lassen, dass Podolski in diesem Sommer hinter Klose und Gomez im offensiven Mittelfeld aufgestellt werden könnte.
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