(openPR) Keine Gegentreffer kassieren, im Strafraum klären und die Innenverteidiger Ecken schießen lassen - so einfach ist das Rezept, um in der Abwehr massenhaft CPI-Punkte zu sammeln.
Griechenland bewies bei der EM 2004, dass eine schottendichte Abwehr Wunder wirken kann. Der CPI erkennt die wichtige Rolle an, die der Abwehrmannschaft spielt, und belohnt Abwehrspieler, die Tore schießen und die Gegner daran hindern, selbiges zu tun.
Abwehrverhalten
Zweikämpfe und das Ausbremsen des Gegners gehören zum ABC eines Abwehrspielers. Es werden Punkte für angegangene Zweikämpfe vergeben und es gibt Punkteabzug für Zweikämpfe, in die der Spieler hätte gehen sollen jedoch nicht gegangen ist. Je mehr sich der Gegner in Tornähe befindet, desto höher ist die Anzahl der Punkte, die vergeben bzw. abgezogen wird. Auch Schüsse des Gegners abzublocken kann im CPI mit Punkten belohnt werden, und eine Rettungstat auf der Linie kann ebenso viele Punkte einbringen wie ein erzieltes Tor.
Eine effektive Abwehr mag zwar nur mit Teamarbeit möglich sein, doch die CPI-Punkte werden anhand der Leistungen einzelner Spieler vergeben. Auch mitten in einer 0:7-Blamage kann ein Verteidiger noch überzeugen, wenn seine Zweikampfbilanz überzeugt, er gegnerische Schüsse abblockt und die Bälle gut verteilt.
Ideales Beispiel dafür ist der niederländische Abwehrspieler Johnny Heitinga. Obwohl seine Abwehr im Testspiel gegen Österreich im März drei Gegentore zugelassen hatte, verhinderte er weitere Treffer der gegnerischen Mannschaft. Er schoss außerdem selbst ein Tor und eroberte so im März Platz 1 in der CPI-Rangliste.
Tore entscheiden das Spiel…und die Punktevergabe
Heitinga ist der Beweis dafür, dass Verteidiger mit starkem Einsatz auch dann Punkte sammeln können, wenn ihre Mannschaft strauchelt. Die bestplatzierten Abwehrspieler im CPI sind in der Regel diejenigen, die Tore auf ihrem Konto verbuchen können – und auch für sie gilt, wie für Stürmer und Mittelfeldspieler: Je spektakulärer das Tor, desto höher die Punktevergabe.
Stellen Sie sich mal folgendes Szenario vor: Ein Spieler verhindert auf der Torwartlinie ein Gegentor, jagd dann das gesamte Spielfeld hinunter und trifft schließlich aus gut 30 Metern mit einem Fallrückzieher in die obere Torecke – Das wäre wie ein Sechser im Lotto!
Lange Bälle, große Wirkung
Jeder Pass, der dort ankommt, wo er soll, bringt CPI-Punkte. Manche Verteidiger spielen jedoch lieber direktere Pässe. Lange Bälle, die nicht nur am gewünschten Ziel ankommen, sondern auch zum Spiel nach vorne beitragen, bringen im CPI reichlich Punkte.
Die niederländische Legende Renus Michels (siehe Foto) würde sich im Grabe umdrehen, doch je länger der Pass, desto höher die Anzahl die vergebenen Punkte – vor allem, wenn dadurch ein Tor oder eine Torchance entsteht. Was Abwehrspieler betrifft, sind zielgenaue Steilpässe im CPI Gold wert!
Doch Chancen und Risiko liegen dicht beeinander. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein langer Ball ankommt, ist eher gering, und ein misslungener Steilpass kann so schnell zu Punkteabzug führen. Auch Kurzpässe in und um den Spielbereich des Spielers bringen nicht viele Punkte; im CPI bedeutet Kurzpassspiel in der Abwehr, dass der Gegner relativ leicht in Ballbesitz kommen kann. Weniger Risikospiel = mehr Ertrag!
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