(openPR) Wirtschaftsblüte im Zweckverband, Bauboom auf dem Gelände, Gewinnausschüttung an die Kommunen, 750 neue Arbeitsplätze.
Nürnberg - Bei der Bilanzpressekonferenz im November 2006 zum 10-jährigen Bestehen des Zweckverbandes zeichnete sich bereits ab, dass 2007/2008 Spitzenjahre werden würden – immerhin rund 10 Hektar Land wurden für das 50 Millionen-Dachser-Logistik-Projekt verkauft.
Doch der verantwortliche Zweckverband toppte dieses Spitzenergebnis im zwölften Jahr seines Bestehens noch einmal. Insgesamt wurden in den letzten neun Monaten (Stand April 2008) weitere fünf Flächen veräußert. Damit steht jetzt ein Rekordgewinn von 17 Millionen Euro auf dem Konto.
"Ich bin stolz, dass wir uns immer selbst aus unseren Erlösen finanziert haben und dem Steuerzahler nicht zur Last fallen. Wir haben keinen Cent irgendwelcher Fördergelder in Anspruch genommen, und mit keinem Cent belasten wir unsere Mitgliedsgemeinden", so Zweckverbands-Geschäftsleiter Norbert Eberhardt. Bis auf eine Anschubfinanzierung von 500.000 Mark zur Etablierung der Geschäftsstelle arbeitet der Zweckverband seit 1996 finanziell unabhängig. Sechs Millionen werden nun in Infrastrukturmaßnahmen und weitere sechs Millionen für den zukünftigen Unterhalt in den Sparstrumpf gesteckt.
Payback für die Kommunen
Fünf Millionen Euro werden in Form einer genehmigten Dividende an die drei beteiligten Gemeinden ausgeschüttet. Im bewährten Teilverhältnis 2 (Nürnberg) zu 2 (Feucht) zu 1 (Wendelstein). Die konstruktive und verantwortungsvolle Zusammenarbeit der beteiligten Gemeinden, die echten Pioniergeist bei der Entwicklung des Gewerbeparks gezeigt haben, zahlt sich damit positiv aus.
"Die schnelle und praxisorientierte Kauf- und Baugenehmigungsabwicklung sowie die Attraktivität des Standortes werden immer wieder als Hauptgründe für die Kaufentscheidung genannt", so Eberhardt. Einen Grund sieht er auch im bevorstehenden "Lückenschluss" der Autobahn A6 hinter Amberg. Damit wird die so genannte Europastraße 50 vom französischen Brest in die Ukraine die ideale West-Ost- Verbindung. "Wir bieten den Unternehmen sozusagen die perfekte Adresse 'in between' oder sportlich formuliert, den idealen Boxenstopp in der Formel Wirtschaft".
Innovativ in die Zukunft
Kein Wunder also, dass der Gewerbepark boomt und die Wirtschaft ankurbelt. Durch die sechs neuen Gewerbeansiedlungen entstehen voraussichtlich 750 Arbeitsplätze. Sämtliche Baumaßnahmen – wie zum Beispiel eine neue 2 km lange Straße im Süden des Gewerbeparks – werden von regionalen Unternehmen durchgeführt. Eberhardt: "So kommt der heimischen Wirtschaft ein Investitionsvolumen von rund 50 Millionen Euro zugute."
Besonders innovativ ist übrigens die Energieversorgung der Firma Thermo King, die sich auf den Bereich Transportkühlung spezialisiert hat. Über insgesamt 40 Bohrlöcher mit einer Tiefe von ca. 80 Metern wird sich das Unternehmen mit Erdwärme versorgen.
Aktuelles
Wendelsteins früherer Bürgermeister Wolfgang Kelsch (SPD) wird nach der verlorenen Kommunalwahl von Werner Langhans (CSU) abgelöst, der ab dem 1. Mai seine Aufgaben im Zweckverband wahrnimmt.
Interessierte Bürger können sich auf der Homepage www.gewerbepark-nuernberg-feucht.de
über den Fortgang der Bauarbeiten informieren und die entsprechenden Bildergalerien betrachten.










