(openPR) Wo liegt Herford? Diese Frage werden viele Menschen in Deutschland stellen. Nun, Herford ist eine mittelgroße Stadt in Ostwestfalen-Lippe. Überregional von Interesse ist, abgesehen von einigen Mode- und Möbelfirmen sowie dem gleichnamigen Pils, vor allem das von Frank Gehry gebaute Kunstmuseum MartA. Im Kreishaus Herford gibt es jetzt seit 6 Monaten ebenfalls etwas bundesweit Besonderes: Das „Betreute Spielzimmer“.
Silke Vahrson-Hildebrand, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Herford: „Unsere Beschäftigten haben seit Oktober 2007 die Sicherheit, dass ihre Kinder hier gut und liebevoll betreut werden können, wenn die Regelbetreuung einmal ausfällt.“
Wenn die Tagesmutter erkrankt, in der Kita Masernalarm gegeben wurde und Großeltern nicht in der Nähe wohnen, können die Beschäftigten der Kreisverwaltung auf die qualifizierte Notbetreuung im „Betreuten Spielzimmer“ vertrauen. Auch die Besucher der Kreisverwaltung können sie in Anspruch nehmen. Inzwischen können Partnerfirmen in der Nähe für Ihre Beschäftigten Plätze „buchen“. Organisiert wird die Mini-Einrichtung in kindgerechten Räumen mit qualifiziertem Personal vom ElternService AWO.
Das Serviceunternehmen der AWO vermittelt und organisiert bundesweit für die Beschäftigten von Partnerfirmen Kinderbetreuung. Alle Formen und Modelle sind möglich. Babysitter, Tagesmutter, Kita-Platz, Mini-Kita, Ferienbetreuung, Kurzzeitbetreuung bei Betreuungsengpässen, das Angebotsspektrum des ElternService AWO ist breit angelegt.
Für den Kreis Herford ist das „Betreute Spielzimmer“ Prüfstein für Bürgernähe und als ein Baustein im Gesamtbild auch ein Standortfaktor für die Wirtschaft in der Region. Familien-freundliche Personalpolitik zahlt sich aus. Silke Vahrson-Hildebrand: „Die Familienplanung von Beschäftigten benötigt verlässliche Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. In Anbetracht des zukünftigen Fachkräftemangels müssen bereits jetzt durch familienfreundliche Maßnahmen die Weichen gestellt werden.“
Die Idee, die Möglichkeiten und die Qualität dieser neuen Form der Kurzzeitbetreuung von Kindern werden von der Gleichstellungsbeauftragten zur Nachahmung empfohlen. An den Repräsentantinnen der 29 Regionalbüros des ElternService AWO in Deutschland, die sich jetzt vor Ort ein Bild machten, wird es nicht liegen.
Dagmar Howe, Fachkoordinatorin in der Bielefelder Zentrale der ElternService AWO GmbH: „Es gibt bereits erste Planungen, das ´Betreute Spielzimmer´ auch anderen Standorten in Deutschland gemeinsam mit Partnerunternehmen umzusetzen. Es ist schlicht ein richtungsweisendes Modellprojekt für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.“












