(openPR) (openpr) - Ölpreis steigt mit 118,75 USD/Barrel auf ein historisches Hoch und zieht Strom- und Gaspreise mit sich. Noch warten die Unternehmer mit dem Abschluss von Neuverträgen in der Hoffnung auf sinkende Preise. Bei Stromverträgen geht es ums richtige „Timing“.
Hamburg - Der Energiebedarf für 2008 ist bis Jahresende gedeckt. Doch wann sollten mittelständischen Unternehmen in Deutschland Ihre Strom- und Gasverträge für die Lieferung der Jahre 2009/2010 ausschreiben?
Sicherheit versus Risiko
Abwarten oder Abschließen? Das hängt häufig von der subjektiven Marktmeinung des Unternehmers ab. Wer auf Sicherheit bedacht ist, sollte jetzt kaufen. Jedoch, "wirklich günstig sei der Kontrahierungszeitpunkt für Strom und Gas nicht. Viel zu spekulativ nach oben gehandelt sei der Ölpreis", befindet Peter Ehlers, Senior Analyst bei der (ena). "Es ist durchaus im Rahmen des Möglichen, das wir schon in wenigen Wochen erneut Rohölpreise von unter 100 Dollar/ Barrel sehen werden". Mehr Sorge bereite ihm die steigenden Preise für Emissionszertifikate (EUAs) des EU ETS von momentan 25 Euro/ Tonne, die den Strompreis langsam aber sicher in Richtung der 70 Euro Marke pro MWh Grundlast bewegen.
Fakt ist: sowie der Öl-, Gas-, Kohle- oder der Stahlpreis wird auch der Strompreis heutzutage durch finanzielle Spekulanten an den Rohstoffbörsen beeinflusst. Global verteilte Politik und Wirtschaftsnachrichten liefern Impulse. Hierbei mischen alle europäischen Energie- und Rohstoffproduzenten aber auch kapitalstarke Banken und Hedgefonds kräftig mit.
Heute sind die Energiekosten mehr denn je wichtiger Bestandteil des betrieblichen Budgets eines jeden Mittelständlers im Hinblick auf seine internationale Wettbewerbsfähigkeit. Für Unternehmer gilt es, sich explizit mit dem richtigen Vertragszeitpunkt sowie dem Beschaffungsrisiko auseinander zu setzen um Überzahlung zu vermeiden.
Auch wenn Zeitpunkt und Laufzeit des Vertrags subjektiv zu entscheiden sind , "bietet eine professionell durchgeführte Energievertragsausschreibung mit sehr kurzen Bindefristen und einem bilateral endverhandeltem Vertragspreis ,mit dem Top Anbieter aus einem Pool von mehr als 85 bundesweit tätigen Energielieferanten, durchaus des Potential für ein Senkung der Jahresenergiekosten von 10-20%", bestätigt Ehlers.










