(openPR) Weltweit: Tokio an der Spitze, gefolgt von London und New York
- Deutsche Mieten vergleichsweise günstig: Frankfurt weltweit an Position 55, Berlin auf Platz 84
London, 24. April 2008 ---- Nirgends in Europa sind die Mieten so hoch wie in London. Das geht aus einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmens ECA International hervor. Für eine Dreizimmerwohnung mit etwa 80 Quadratmetern sind hier monatlich 2.500 Euro zu zahlen. Auf den weiteren Plätzen der "Accomodation Survey" von ECA International, die die Mietpreise für ausländische Geschäftsleute an weltweit 92 Standorten untersucht, rangieren Moskau, Paris, St. Petersburg und Istanbul. Im weltweiten Vergleich führt Tokio das Ranking von ECA International an, gefolgt von London und New York. In Tokio gehen für eine Dreizimmerwohnung mit etwa 80 Quadratmetern monatlich durchschnittlich 2.707 Euro auf das Konto des Vermieters.
Die "Accommodation Survey" von ECA International
Die jährliche"Accommodation Survey" von ECA International, der weltweit größten Mitgliederorganisation für HR-Professionals, vergleicht die Mietpreise in 92 Städten weltweit. Die Ergebnisse dienen den Mitgliedern von ECA International als Basis für die Berechnungen der "Zuschüsse für angemessene Wohnverhältnisse" der im Ausland tätigen Mitarbeiter (Expatriates).
Mieten in Deutschland
Die Mieten in den deutschen Metropolen sind im internationalen Vergleich eher niedrig. Am teuersten hierzulande ist Frankfurt, das in Europa an Position 24, weltweit auf 55 geführt wird. 950 Euro kostet eine 80 Quadratmeter große Dreizimmerwohnung in der Mainmetropole monatlich. Grund für diese innerdeutsche Spitzenposition ist unter anderem die Konzentration von Banken und zahlreichen ausländischen Unternehmen in der Stadt, die den Bedarf an hochwertigem Wohnraum für ausländische Geschäftsleute hochhält. In Berlin kommen Mieter für ein vergleichbares Domizil hingegen schon mit 690 Euro aus – das sind knapp 30 Prozent weniger. Die niedrigen Mieten bringen Berlin im weltweiten Ranking auf den 84sten und damit viertletzten Platz – und in Europa auf Position 34. Günstiger als in Berlin wohnen ausländische Geschäftsleute in Europa nur in Vilnius und Ankara. Hamburg belegt in der Studie weltweit Position 65, München Platz 66 und Düsseldorf Platz 73. Dabei ist Hamburg die deutsche Stadt, in der die Mieten im Vergleich zum Vorjahr mit sieben Prozent am stärksten gestiegen sind. Die Durchschnittsmiete für eine 80 Quadratmeter große Dreizimmerwohnung liegt in Europa bei 1.150 Euro.
"Im Vergleich mit anderen Metropolen in Europa und weltweit gibt es in den deutschen Großstädten mehr hochwertigen Wohnraum, den Unternehmen ihren Expatriates anbieten können", erklärt Mira Pathak, Business Development Executive bei ECA International. "Dieses für Mieter günstige Verhältnis von Angebot und Nachfrage hält die Mieten hier niedrig."
Mieten weltweit
Tokio ist mit einer Durchschnittsmiete von 2.707 Euro für eine Dreizimmerwohnung mit 80 Quadratmetern der teuerste Mietstandort weltweit. Auf den weiteren Plätzen folgen London, New York, Moskau, Caracas, Singapur, Dubai, Hongkong, Seoul und Paris. Peking rangiert derzeit an Position 31, wobei davon auszugehen ist, dass die Mieten hier wegen der bevorstehenden Olympischen Spiele in die Höhe schnellen werden. "Es ist allerdings nicht zu erwarten, dass dieser Effekt lange anhält", meint Mira Pathak von ECA International. "Die Mieten werden nach den Spielen wieder auf ihr normales Niveau sinken. Allerdings sollten Mieter, bei denen eine Erneuerung des Mietvertrags ansteht, sicherheitshalber so früh wie möglich darüber verhandeln."
Weltweit am günstigsten sind die Mieten in Karatschi in Pakistan – hier kostet eine Dreizimmerwohnung mit 80 Quadratmetern 260 Euro im Monat. In der südkoreanischen Hauptstadt Seoul sind die Mieten von allen untersuchten Standorten gegenüber dem Vorjahr am deutlichsten gefallen – vor allem wegen des Überangebots an Wohnraum. Am stärksten gestiegen sind die Mieten in St. Petersburg, unter anderem, weil sich viele Unternehmen aus Kostengründen aus Moskau zurückziehen. Gleichzeitig waren die Mieten bisher im Vergleich zu den Immobilienpreisen relativ günstig, sodass hier derzeit eine natürliche Anpassung stattfindet.
Ebenfalls in den letzten zwölf Monaten deutlich gestiegen sind die Mieten in Caracas und Bogota. Es ist nicht unüblich, dass solche gefährlichen Standorte für Ausländer relativ teuer sind, weil für sie aus Sicherheitsgründen nur exklusive Wohnlagen infrage kommen.
Ausführliche Tabellen zum Mietvergleich in Europa und weltweit finden Sie unter http://www.haffapartner.de/html/prservice/eca/eca-08/240408eca.htm.
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HINWEIS FÜR JOURNALISTEN – NOTES FOR EDITORS:
ECA’s Accommodation reports are a guide to the costs and procedures of renting expatriate accommodation within particular cities around the world. They are used by multinational companies to assist them in providing suitable accommodation allowances to their expatriate workforce in their locations of operation.
ECA has been producing Accommodation reports since 1996. ECA produces reports for 115 cities. These cities are chosen because ECA Member companies employ a significant number of expatriates in these locations and reliable rental prices and information are available. For the purposes of year on year comparison 92 cities have been used in the rankings.
Expatriate-specific rental prices are subject to factors which may not affect the general rental market, such as a lack of appropriate accommodation, poor infrastructure and security.
To ensure impartiality and maintain accuracy of information, data from a number of sources is used to compile each Accommodation report. The principal sources being: ECA survey data, surveys collected through EPIC International and information from letting agents and relocation agents.
The Accommodation reports include rental guides for 1, 2 and 3 bedroom apartments and houses and are divided by suburb. In each of the suburbs included in the report the rental prices are split into ‘low-end’, ‘medium’ and ‘high-end’ categories. The ‘low-end’ category is the average of all of the rental prices in the bottom third of the sample. The ‘high-end’ figure is the average of the top third of prices in the sample and prices in between fall into the ‘middle’ category.
The price used for the comparison is the average ‘low-end’ rental price across all of the suburbs included in each city report. Expatriates tend to gravitate towards particular areas within cities because of the location of international schools, embassies or social focal points, which often tend to be the more expensive, prestigious areas in a city. For this reason, the ‘low-end’ category has been used to better reflect housing prices for local residents. A two bedroom apartment is roughly equivalent to 80 squared metres and prices typically refer to unfurnished accommodation.
The rental prices were collected in September 2007 and have been converted into euros for ease of comparison using the September 2007 exchange rate.



