(openPR) · München an der Spitze des deutschen Lebenshaltungskostenindex
· Oslo liegt in Sachen Lebenshaltungskosten europaweit an der Spitze
London, 20. Juni 2006 ---- Die angolanische Hauptstadt Luanda ist weltweit der teuerste Standort für Auslandsmitarbeiter. Das geht aus einer aktuellen Studie des HR-Beratungsunternehmens ECA International hervor. Kostspieligster Einsatzort in Europa ist Oslo, das außerdem weltweit an dritter Position liegt. München führt die Rangliste der teuersten deutschen Städte an – ist im Europavergleich mit Platz 17 jedoch relativ günstig.
München vor Berlin und Düsseldorf
Auf München als deutscher Stadt mit den höchsten Lebenshaltungskosten für Auslandsmitarbeiter, auch Expatriates genannt, folgen im nationalen Vergleich Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und Stuttgart. Dabei ist das Leben in Stuttgart beispielsweise 7 Prozent günstiger als in München.
Weltweit am günstigsten leben Expatriates in Buenos Aires. In Europa ist derzeit Bratislawa der Standort mit den niedrigsten Lebenshaltungskosten. Insgesamt zeigen aber Osteuropa und auch die Türkei im Vergleich zu früheren Untersuchungen einen Anstieg der Lebenshaltungskosten.
Die Lebenshaltungskostenstudie von ECA International dient Unternehmen als Grundlage für die Berechnung von Auslandsgehältern. ECA International ermittelt Lebenshaltungskosten auf Basis eines Warenkorbs von 125 gängigen Konsumartikeln und Dienstleistungen – an über 250 Standorten weltweit. Die Ergebnisse dieser zweimal im Jahr im September und März durchgeführten Untersuchungen werden von den Mitgliedern des Unternehmens verwendet, um entsprechende Gehaltszuschüsse für ihre ins Ausland entsendeten Mitarbeiter zu berechnen. Die Studie berücksichtigt folgende Warengruppen:
· Ernährung: Lebensmittel, Käse, Fleisch und Fisch, Obst und Gemüse
· Grundbedarf: Getränke und Tabak, diverse Waren, Dienstleistungen
· Allgemeines: Kleidung, Elektrogeräte, laufende KFZ-Kosten, auswärtiges
Essen
„Angola war schon immer ein zimelich teures Pflaster für Ausländer“, erklärt Sonja Helfenstein, Senior Consultant bei ECA International. „Es ist für sie ziemlich schwierig, die Waren und Services zu bekommen, die sie von zu Hause gewohnt sind. Zudem ist die angolanische Währung im Zuge des Ölpreisanstiegs aufgewertet und damit für Ausländer teurer geworden. Angola ist immerhin der zweitgrößte Ölförderer südlich der Sahara.“
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ECA International ist die weltweit größte Mitgliederorganisation für HR-Professionals.
Der Anbieter von Daten und Lösungen für Expatriate Management stellt seinen Mitgliedern alle notwendigen Daten und Services für das Entsenden und das Betreuen von Mitarbeitern im Ausland zur Verfügung.
Auf Basis von Datenerhebungen unter seinen Mitgliedern erfasst ECA International sämtliche Informationen, die HR-Manager brauchen, um im Ausland beschäftigte Mitarbeiter optimal zu betreuen: zum Beispiel Details zur am Standort üblichen Gehaltsstruktur, zu Lebenshaltungskosten, Steuern oder zu Lebensbedingungen. Diese Daten sind für die Mitglieder online jederzeit strukturiert abrufbar. Darüber hinaus hat ECA International vielfältige Software-Produkte und Consulting-Services für das Management internationaler HR-Prozesse im Portfolio.
ECA International wurde 1971 von mehreren international agierenden Unternehmen mit dem Ziel gegründet, gegenseitig HR-relevante Informationen auszutauschen. Zu den Gesellschaftern von ECA International gehören unter anderem Deutsche Bank, Robert Bosch, Fujitsu Services, Heineken, Philips, Rolls-Royce und Unilever.
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