(openPR) Das Semantic Web verspricht das fast grenzenlose Internet als eine gigantische Datenbank zu nutzen. Webseiten werden entsprechend Ihres Inhaltes zusammengeschaltet. Noch ist die Vision in vielen Bereichen Gegenstand der Forschung. Die IQser AG aus der Schweiz hat eine eigene Antwort auf die Vision gefunden: Mit wirksamen Analyseferfahren wird das Internet ausgewertet und es entsteht ein Netz von Informationen, das präzise abgefragt werden kann. Das Semantic Web kann sogar auf die Vorarbeit durch entsprechend aufbereitete Internetseiten verzichten, eines der großen Hürden für die Durchsetzung des Smeantic Web.
Bisher war das World Wide Web für Leser gedacht. die sich über einen Browser Internetseiten anschauen und den Inhalt erschließen. Wäre es nicht gut, wenn virtuelle Agenten, kleine Softwareanwendungen, die aus dem Meer der Daten, die Informationen herausfischen, an denen wir jeweils interessiert sind? Dafür müssen die Inhalte im World Wide Web maschinenlesbar sein. Deshalb wurden in der jüngsten Vergangenheit Sprachen entwickelt, die Aussagen über Sachverhalte in eine maschinenlesbare Form bringt. Es handelt sich um das Ressource Description Framework RDF. Während aus theoretischer Sicht RDF viele Möglichkeiten bietet, Informationen auf Internetseiten zu hinterlegen, zum Beispiel über den Autor oder über Themen, die dort behandelt werden, bedeutet es aus praktischer Sicht ein hoher Aufwand diese Daten zu erstellen, selbst wenn es dafür in zukunft Content Management Systeme gibt, Programme, die schon heute dazu verwendet werden, Texte und Bilder im Internet zu veröffentlichen, ohne eine Seite programmieren zu müssen. Auch bei der Auswertung der in RDF beschriebenen Inhalte gibt es noch Probleme. So gibt es noch keinen Standard für Abfragesprachen, wie es sie für Datenbanken gibt.
Die IQser AG hat darauf eine Antwort. Sie hat den IQser Global Information Network (GIN) Server entwickelt, der die formalisierten Daten lesen und auswerten kann. Mehr noch: Selbst Internetseiten, die nicht semantisch angereichert wurden, können einbezogen werden. Im Server steckt eine Technik, die Inhalte erkennt und Beziehungen zu anderen Seiten herstellen kann, die sich mit dem gleichen Thema beschäftigen aber auch zu solchen Inhalten, die einen Sinnzusammenhang herstellen, zum Beispiel Informationen über den Autor einer Seite. Drei ausgefeilte und schlanke Analyseverfahren werden mit Massendaten fertig und werten das World Wide Web semantisch aus. Dabei wird auch berücksichtigt, wie die Information verwendet wird. So entsteht ein selbstlernendes Netz aus Inhalten des Internets. Was ist dadurch gewonnen? Es sind präzise Antworten auf Fragen möglich, so wie es in der Vision des Semantic Web vorgesehen ist. Der Suchende im Internet braucht nur eine einzige Referenzseite zu einem Thema, für das er sich interessiert. Der IQser GIN Server stellt passenden die Inhalte genau zusammen, die das Thema vertiefen. Lange suchen haben ein Ende. So braucht der Suchende nicht mehr die ganzen Ergebnisse einer Suchmaschine durchgehen, sondern kann sich auf die besten Treffer konzentrieren, die mit vertiefender Information verknüpft sind. Auch ganz gezielte Anfragen sind möglich, zum Beispiel nach Informationen, die im Zusammenhang einer Person, eines Reiseangebotes oder eines Unternehmens stehen, zu suchen. Solche speziellen Anfragen können präzise beantwortet werden. Das Internet wird zu einer gigantischen Datenbank, die nur abgefragt werden braucht. Damit können ganz neue Dienste entstehen, die zum Beispiel alle Informationen zu einer Urlaubsreise einschließlich des Kulturprogramms zusammenstellt. Produkt- und Dienstleistungsangebote aus verschiedensten Quellen werden vergleichbar., Communities entstehen ganz ohne Portal. Menschen werden verbunden und lernen andere mit ähnlichem Profil kennen. Der IQSser GIN Server kann in Unternehmen eingesetzt werden, um Informationen aus den verschiedensten Quellen und Anwendungen zusammenzuführen und in Sinnzusammenhängen zu organisieren. Er eignet sich aber ebenso für das große Web mit seinen täglich wachsenden Angeboten.




