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Stahlbewehrung als Designobjekt

18.04.200815:39 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Stahlbewehrung als Designobjekt
BauStahl Classic -  Der Skizzierstift aus Armiereisen in Faserzementröhre - mehr Bau geht nicht.
BauStahl Classic - Der Skizzierstift aus Armiereisen in Faserzementröhre - mehr Bau geht nicht.

(openPR) Wer glaubt, dass Bewehrungseisen nur zum Einbetonieren taugen, der irrt. In handliche Stücke geschnitten, mit Bohrung und Miene versehen, geben die gerippten Zugkraftverstärker höchst kreative Schreibgeräte ab.

Was für den Leser oftmals so mühelos aus der Feder geflossen scheint, ist für den Schreiber in der Regel ein hartes Stück Arbeit. „Schreiben ist die Hölle, geschrieben haben der Himmel", bestätigt die deutsche Buchautorin, Journalistin und Schreibtrainerin Sibylle Krause-Burger.


Das richtige Handwerkszeug kann die Arbeit jedoch erheblich erleichtern. Das gilt für die schreibende Zunft ebenso wie für den Tischler, den Installateur oder den Maurer: Was dem Tischler sein Hobel, dem Installateur seine Gewindezange und dem Maurer die Kelle, ist dem Schreiber sein Stift oder Füller. Natürlich erleichtern technische Errungenschaften wie Computer und Labtop die Arbeit. Ohne Schreibgerät kommt aber auch der fortschrittlichste Autor nicht aus – ebenso wie der Mauerer trotz Mischmaschine und Spritzputz nicht auf Hammer und Kelle verzichten kann.

Industrieprodukt neu definiert

Mit seinen Schreibgeräten aus Bewehrungseisen, Edelstahl oder Kupferrohren animiert der deutsche Innenarchitekt und Designer Axel Huhold zum lustvollen Schreiben und Skizzieren - egal ob im Büro oder auf der Baustelle. Denn die Schreibgeräte der Global Design Factory - so der Name von Huholds Ideen- und Designschmiede - sind nicht nur ein Blickfang in der Hand des Planers oder Bauzeichners, sondern auch ein nützlicher Begleiter im harten Baustellenalltag. Nahezu unzerstörbar kann ihnen auch ein noch so rüder Umgang kaum etwas anhaben. „Egal ob sie vom Gerüst auf den nackten Betonboden fallen oder mit Arbeitsschuhen versehentlich draufgetreten wird - die robusten Stifte aus Bewehrungsstahl sind nicht umzubringen“, garantiert der Erfinder des unkonventionellen Schreibwerkzeuges. Die Idee dazu kam Huhold, als er vor mittlerweile fast zehn Jahren als Bauleiter bei der Erweiterung des Spa-Bereiches im Luxushotel „Zur Bleiche“ in Burg im Spreewald tätig war.
Die zierlichen Skizzierstifte, die er damals verwendete, waren dem Baustellenalltag nicht gewachsen:
zu gebrechlich, zu filigran und viel zu leicht - sodass das Wühlen mit Handschuhen in den Jackentaschen jedes Mal sprichwörtlich zur Suche nach der Nadel im Heuhaufen ausartete. Für den kreativen Kopf ein schier unhaltbarer Zustand ! Eine Alternative musste her. Und so griff er sich vom Abfall des Stahlbauers ein Stück Armierungseisen, bohrte entlang der Längsachse eine Öffnung und steckte die Mine eines konventionellen Fallminenbleistiftes hinein: Die Idee zum Skizzierstift „BauStahl Classic" war geboren.
Freilich musste, bevor man den Stift gewinnbringend vermarkten konnte, noch an der Proportion, dem richtigen Durchmesser des Armierungsstahls und der Mechanik für die Fallmine gefeilt werden - und natürlich auch an der passenden Verpackung, die dem außergewöhnlichen Stift einen würdigen Rahmen geben sollte. Gemeinsam mit seiner Frau, der Architektin Christiane Salomon wurde in der Global Design Factory eifrigst am Feinschliff, der idealen Größe und der Gewichtsverteilung gearbeitet. Mit einem Gewicht von 80 Gramm ist der Skizzierstift wesentlich schwerer als vergleichbare Handelsprodukte. Genau aus diesem Grund liegt er aber auch so gut in der Hand. „Da beim Skizzieren die Bewegung locker aus dem Handgelenk kommen soll, unterstützt unser Baustahl Classic ergonomisch die richtige Bewegung" , erklärt Huhold. „Für Planer ist es zusätzlich äußerst reizvoll, das Material, mit dem sie später bauen, schon bei der ersten Idee in der Hand zu halten", ergänzt seine Frau. Auch eine passende Hülle war schnell gefunden: Eine Röhre aus Faserzement, wie sie normalerweise als Abstandshalter im Betonbau Verwendung findet, dient als unkonventionelles Etui. Dem deutschen Stahl-Informations-Zentrum war das kreative Schreibgerät im Rahmen des Stahlinnovationspreis 2000 eine Anerkennung wert. „Das eingereichte Projekt belegt beispielhaft das hohe Innovationspotenzial und die Anwendungsvielfalt des Werkstoffs Stahl" , hieß es damals im abschließenden Juryprotokoll.

Vom Koch zum Designer

Bevor Huhold auf Innenarchitektur und Design umsattelte, hatte er einen ganz anderen Karriereplan im Kopf. Und schon damals steckte er sich seine Ziele hoch. In Bremen geboren, zog es ihn nach der Schule ans andere Ende von Deutschland. In Bad Kohlgrub in Bayern trat er eine Lehre zum „Hauben-Koch“ an. Nach seinem Lehrabschluss wechselte er nach Berlin, wo er als Koch und später als Küchenchef in der gehobenen Gastronomie arbeitete. Die kreative Erfüllung fand er in der Kochkunst allerdings nicht. Deshalb brach er seine Zelte in Berlin ab und ging nach Detmold, um dort Innenarchitektur zu studieren. Während eines Praktikums im Berliner Designbüro Mawa entdeckte er seine Leidenschaft für Details und für den ehrlichen - sprich werkstoffgerechten - Umgang mit Materialien. Ein Faible, dem er bis heute treu geblieben ist. Für die Fertigung seiner exklusiven Schreibwaren verwendet er ausschließlich handelsübliche Produkte, die in Material und Form auf die jeweilige Zielgruppe abgestimmt werden: Armierungsstahl für Architekten und Baumeister, Kupferrohre für das Installationsgewerbe und Vergoldungen für Sammler und Schreibgerätefetischisten, die das Besondere mit einem Hauch von Luxus im Industrielook suchen.

Schreibstiftmanufaktur

Der Name Global Design Factory trügt, denn hier wird zum überwiegenden Teil noch mit Hand gearbeitet - so wie in einer Manufaktur. Industrieware findet man bei Huhold und Salomon nicht. Es sei denn, diese wird zweckentfremdet, weiterverarbeitet und in einen neuen inhaltlichen und gestalterischen Kontext gesetzt. Das Familienteam hat sich auf Maßfertigung mit höchstem ästhetischen Anspruch spezialisiert. Ihr gestalterisches Ouevre reicht dabei vom Entwurf Gebäuden über die Planung von Freiräumen bis hin zum kleinsten Detail.
Dabei findet man Einzelmöbel und Kunstwerke für den Innen- und Außenbereich ebenso wie Entwürfe für EinzeIleuchten oder umfassende Lichtkonzepte für Großprojekte.
Mit dem Designerstift aus Armierungsstahl feierte der Familienbetrieb sein Designdebüt und konnte auch gleich einen ersten großen Erfolg verbuchen. Die Nachfrage ist mittlerweile so groß, dass sich die Familie Unterstützung suchen musste. Das Bohren der Öffnungen wurde an eine Behindertenwerkstätte ausgelagert, die den Designern hilfreich zur Seite steht. Die Mechanik für die Fallminenstifte, die Grafit- und Kugelschreiberminen werden zugekauft.
Ihr Gestaltungsmotto .Fun Follows Function" wird auch auf die Unternehmensphilosophie umgelegt werden.
Ihre Designs und Entwürfe vermitteln die Freude am kreativen Entstehungsprozess bei der Entwicklung von neuen Produkten und Konzepten und beweisen, dass Spaß an der Arbeit der beste Erfolgsgarant ist.

mir freundlicher Genehmigung der Österreichischen bau.zeitung

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