(openPR) Der PartyPoker Nations Cup geht in diesem Jahr an England. Das deutschen Team erreichte mit starker Besetzung und einer erstklassigen Vorrunde Platz vier.
Manchmal sind es einfach Kleinigkeiten, die über Erfolg und Niederlage entscheiden. So auch im diesjährigen PartyPoker Nations Cup, bei dem Deutschland als Favorit ins Rennen ging. „Wir haben gekämpft, aber England hat gewonnen“, erklärte Michael Keiner im Anschluss an das Turnier im walisischen Cardiff. Ein Zeichen der Enttäuschung sucht man beim Kapitän der deutschen Mannschaft vergebens. Stolz und Zufriedenheit über den vierten Platz überwiegen bei dem Bracelet-Gewinner. „Wir haben uns sehr, sehr gut verkauft und haben Deutschland würdig vertreten“, so Michael Keiners Einschätzung des diesjährigen Auftritts seiner Pokernationalmannschaft.
Nach den Vorrunden durfte man zu Recht glauben, dass das deutsche Team mit Benjamin Kang, Sebastian Ruthenberg, Thomas Bihl und Andreas Krause seiner Favoritenrolle gerecht werden würde. Mit Online-Qualifikant Thomas Potzel hatte sich ein Spieler gefunden, der sich nahtlos in das deutsche Team einfügte. „Er ist nicht nur ein toller Typ, sondern auch ein sehr guter Spieler“, lobte Michale Keiner den „Neuzugang“ des deutschen Teams.
Doch trotz Punkteführung und zeitweiligem Chiplead lief nicht alles rund. Benjamin Kang verlor ein Duell gegen Quirijn Van der Peet und damit auch einen Großteil der Chips. Zwar konnte das Team wieder aufholen, doch ein starker Neil Channing mit 9H/7H ließ die Pocket 5 von Thomas Bihl im Flop unterliegen. Bei der nächsten Hand punktete Marcel Luske vom holländischen Team und Deutschland musste seinen Hut nehmen.
„Im Fußball ist es das Elfmeterschießen, beim Poker ist es der Coinflip, der oft die Entscheidung bringt“, meinte dann auch Michael Keiner, der das größere Glück auf Seiten der Irländer sah. „Von den letzten vier Mannschaften hätte jeder den Pokal verdient“, so der Mannschaftskapitän über Glück und Talent im Turnierverlauf. Der Mannschaftsgewinn von 100.000 Dollar hängt eben manchmal von Kleinigkeiten ab. In diesem Jahr hieß der Gewinner des PartyPoker Nations Cup England – auch wenn Deutschland großartig kämpfte.












