(openPR) Die Auszeichnung des SIA für zukunftsfähige Arbeiten 2006 / 2007
++++ Im Rahmen der Reihe „Baukunst im Dialog“ der Schweizerischen Botschaft in Deutschland präsentiert der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein SIA erstmals in Deutschland das Ergebnis der von ihm vergebenen Nachhaltigkeitsauszeichnung ++++
Eröffnung: 07.05.2008, 19:00 Uhr
Es sprechen: Dr. Christian Blickenstorfer, Botschafter der Schweiz
Prof. Daniel Kündig, Präsident SIA
Michael Frielinghaus, Präsident BDA
Anschließende Projektvorstellung durch die Architekten:
Adrian Streich, Zürich
Niklaus Graber & Christoph Steiger, Luzern
Press Preview: 07.05.2008, 18:00 Uhr DAZ_Scharoun & DAZ_Taut Saal
Kooperationspartner: Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein SIA (www.sia.ch)
Schweizerische Botschaft in Deutschland
(www.eda.admin.ch/berlin und www.baukunstimdialog.de )
Im Jahr 2007 hatte der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein SIA erstmals die Auszeichnung Umsicht - Regards – Sguardi für zukunftsfähige Arbeiten vergeben. Gesucht waren Werke unterschiedlicher Größenordnung, die eine exemplarische oder auch unerwartete und kreative Auseinandersetzung mit der Mit- und Umwelt aufzeigen und Vorreiter für künftige Entwicklungen sind.
Im Rahmen der von der Schweizerischen Botschaft initiierten schweizerisch-deutschen
Veranstaltungsreihe „Baukunst im Dialog“ werden die gewürdigten Projekte in der gleichnamigen Ausstellung Umsicht - Regards - Sguardi nun erstmals in Deutschland präsentiert.
„Baukunst im Dialog“ ist eine Initiative der Schweizerischen Botschaft in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Ingenieur- und Architektenverein (SIA), der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), der Eidgenössischen Hochschule Lausanne (EPFL), der Università della Svizzera Italiana (USI), dem Bund Schweizer Architekten (BSA) und schweizerischen Fachhochschulen.
Umsicht - Regards - Sguardi ist eine Momentaufnahme nachhaltiger Entwicklung. Auch in der Darstellung des Ergebnisses hat der SIA versucht, möglichst umsichtig, offen und differenziert zu sein, neue Wege zu beschreiten, unterschiedlichste Sichtweisen und Ansätze zuzulassen. So ist Umsicht keine Sicht des SIA alleine, sondern bewusst eine Sicht Vieler.
Nachhaltigkeit ist ein häufig strapazierter Begriff. Die Auslobung des Wettbewerbs durch den SIA sollte jedoch die Dringlichkeit der Forderung nach Nachhaltigkeit bei Eingriffen in die Umwelt - jenseits des rein rhetorischen Gebrauchs - wieder verstärkt ins Bewusstsein rücken.
Der Titel ‘Umsicht’ verweist sowohl auf das Gebot des vorausschauenden, differenzierenden
und verantwortungsvollen Umgangs mit Umwelt, als auch darauf, dass die Komplexität der
Aufgabe einen interdisziplinären Zugang erfordert. Diesen hatten die eingereichten Arbeiten zu entsprechen.
Aber auch auf Seiten der Auslober wurde der Titel wörtlich interpretiert. In der Darstellung des Ergebnisses wurde die Beurteilung durch die Jury ganz bewusst um die Sicht der Kunstphotographin Laurence Bonvin, der Autorin Rahel Hartmann Schweizer und der Filmschaffenden Marc Schwarz und Jürg Egli bereichert.
Der Ausschreibung lagen sechs wesentliche Kriterien zu Grunde: Pilotcharakter und Zukunftsfähigkeit, Inter- bzw. Transdisziplinarität, gesellschaftliche Relevanz und Sozialverträglichkeit, ökologische Verantwortung, ökonomische Leistungsfähigkeit sowie kulturelle Leistung und ästhetische Qualität. Gesucht wurden Arbeiten unterschiedlicher Größenordnung, die exemplarische Lösungen oder eine kreative Auseinandersetzung mit der Umwelt aufzeigen.
Unter 59 eingereichten Beiträgen war eine große Vielfalt an Projekten, in denen Sensibilität gegenüber der Umwelt und hohe Gestaltungskraft gleichermaßen Ausdruck fanden. Neben künstlerischen, soziologischen, landschaftsplanerischen und infrastrukturellen Ansätzen befasst sich die große Mehrzahl der Beiträge mit architektonischen Maßnahmen.
Die Bandbreite der gewürdigten Arbeiten reicht von der Neuinterpretation einer alten Salzmine
über die Wiedererstellung eines Pilgerweges über den Zürichsee hin zu der Gestaltung von Kulturlandschaften durch den Abbruch aus Tunnelbauten. Daneben wurde die Neuorganisation der Bewirtschaftung eines Autobahnwerkhofes ebenso ausgezeichnet wie verschiedene exemplarische Gebäude und Siedlungsentwürfe, die sich meist auch durch vorbildliche Prozessabläufe auszeichneten.
Eine besondere Auszeichnung mit dem Titel ‘Umsicht Identität’ erfuhren die Einwohner einer
Gemeinde in Graubünden, deren Strategien und Leistungen bei der Zukunftssicherung ihrer
Heimat zudem in herausragender Architektur ihre ästhetische Entsprechung finden.
Eine Ausstellung des SIA in Zusammenarbeit mit dem Institut gta (Institut für Geschichte und Theorie der Architektur der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich)
In Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Ingenieur- und Architektenverein (SIA), der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), der Eidgenössischen Hochschule Lausanne (EPFL), der Università della Svizzera Italiana (USI), dem Bund Schweizer Architekten (BSA) und schweizerischen Fachhochschulen.
Laufzeit Ausstellung UMSICHT – REGARDS – SGUARDI:
Bis 22.06.2008 im DAZ_Scharoun Saal + DAZ_Taut Saal
Köpenicker Straße 48/49
10179 Berlin - Mitte
Di bis Fr 12-19 Uhr, Sa + So 14-19 Uhr. Der Eintritt ist frei.












