(openPR) In einer kulturellen Nische, die angesichts Digitalisierung, Web 2.0 und digitaler Bohème in der Öffentlichkeit momentan eher wenig Beachtung findet, gedeiht in Hamburg seit Anfang 2008 der Ausnahmeverlag: »Der ganz frühe Vogel« (so der Name des Verlags im Untertitel) nistet im alternativem Buchmarkt, fördert und vertreibt innovative Eigenpublikationen und Kleinauflagen, sammelt Schätze der experimentellen Buch- und Heftchenkunst und macht sie zugänglich.
Der kleine umtriebige Verlag stemmt sich gegen die Vereinheitlichung von Buchproduktionen und stellt den gesichtslosen print-on-demand-Produkten ein anspruchvolles Programm entgegen:
Die Kunst des Low-Budget-Heftchenmachens wird ebenso kultiviert wie aufwändig handgebunden- und gesiebdruckte Bände, Magazine, Plakate, Faltbögen, Blattsammlungen und weiteres. Inhaltlich erstreckt sich das Programm von alternativem Comic und eigensinniger Illustration über ungehörige Lyrik und subversive Theorie bis hin zum Independentfilm. Bibliophile Schatzsucher dürfen sich – abseits des gängigen Marketsfreudig auf den Weg machen: Zum kleinen Ausnahme-Laden in Hamburg-Altona oder im Internet unter www.ausnahmeverlag.de.
Ausnahmeverlag
TRUMMER UND MENRAD GBR
BAHRENFELDER STR 7
D-22765 HAMBURG
TELEFON +49 40 7697 4298
www.ausnahmeverlag.de

Über das Unternehmen
Kleinstauflagen von selbst hergestellten Büchern, Heften, experimentelle Drucksachen entstehen mit viel Herzblut und Engagement, die Ergebnisse sind wundervolle Unikate, es fehlt aber meist jede Öffentlichkeit, Infrastruktur und Kontakt zum potentiellen Käufer, und so enden viele von diesen ehrgeizigen Projekten leider wieder unbeachtet in traurigen Lagern. Kosten für solche Projekte werden selten von ihrem Verkauf gedeckt, die Autoren und Hersteller, ambitioniert wie sie sein mögen, kapitulieren meist nach absehbarer Zeit und wenden sich weniger selbstausbeuterischen Projekten zu.
Der Ausnahmeverlag möchte diese Eigenpublikationen zugänglich machen, er möchte zudem die Produktion solcher engagierten Publikationen fördern indem er die Verbreitung unterstützt – sobald die Autoren nicht mehr auf dem Großteil ihrer Produkte sitzen bleiben, können weitere spannende Dinge entstehen und die Welt bereichern. Darüberhinaus möchte der Verlag die Ausnahme-Autoren natürlich auch zusammenbringen, Kontakte vermitteln, neue Ideen fördern und Gemeinschaftspublikationen entstehen lassen.