(openPR) In einer gemeinsamen Aktion betreuten am 11. April auf dem Ulmer Münsterplatz Medizinstudenten der Universität Ulm und Rettungsassistenten des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hunderte von plüschigen Patienten: Kindergarten- und Schulkinder konnten ihre kleinen Freunde fachkundig retten und behandeln lassen. Ziel der Teddy-Klinik ist es, den Kindern die Angst vor Rettungsdienst und Krankenhaus zu nehmen.
Frau Puppe hatte es schwer heute auf dem Ulmer Münsterplatz. Erst wurde sie abgehört, von Kopf bis Fuß untersucht und geröntgt. Danach ging es gleich weiter in den OP. Doch damit nicht genug: Bevor Frau Puppe mit ihrer kleinen Puppenmutti wieder nach Hause gehen konnte, gab es erst noch eine Nachuntersuchung und ein Rezept – Schokolade für die „postoperativen Schmerzen“. Herr Bär hatte es da deutlich besser, er konnte im Rettungswagen auf der Trage thronen, sich gelegentlich den Blutdruck messen lassen und dem Geheul der Sirene lauschen – oder den Späßen der beiden Clowns aus der Kinderklinik zusehen.
Über 600 Kinder nahmen heute auf dem Ulmer Münsterplatz an der Teddy-Klinik teil und ließen ihre kleinen Freunde fachmännisch behandeln. In meh-reren Zelten des DRK waren neben der Zentralen Patientenaufnahme (An-meldung) auch ein Operationssaal und eine Apotheke (Schokoladenausgabe) untergebracht. Die OP-Säle waren professionell ausgestattet: Es fehlten weder eine OP-Lampe, noch Infusionen und OP-Instrumente. Zusätzlich waren drei Rettungswagen des DRK Kreisverband Ulm e.V. im Einsatz. Diese wurden von den Kindern regelrecht gestürmt – einmal einen echten „Krankenwagen“ von Innen zu sehen wollte sich kaum ein Kind entgehen lassen. Ein besonderes Highlight war dabei das blitzende Blaulicht. Das Geheul des Sondersignals wurde von den Kindern hingegen unterschiedlich bewertet: „Viel zu laut“, fanden die einen. „Total cool“, die anderen. Bei der Fahrt auf der Trage waren sich dann wieder alle einig – so ein Rettungswagen ist eine tolle Sache.













