(openPR) - Aktuelle Güteverhandlung am 10.04. aus Sicht der Hartplatzhelden vor dem Stuttgarter Landgericht aussichtslos – sie werden kein Geld an den DFB zahlen
- Jeder Amateursportler sollte das Recht haben frei über seine Bilder zu verfügen
Hamburg, 09. April 2008 – Das Freizeitsportportal meinSport.de hat mit seiner Unterschriftenaktion auf www.der-fußball-gehört-uns.de die angestrebte 10.000er Marke fast erreicht. Weit mehr als 8.000 Unterschriften wurden bereits gegen das geplante Fan-Videoverbot im Internet gesammelt - es werden täglich mehr, so dass die angepeilte Zahl voraussichtlich bald übertroffen werden kann. Interessant sind vor allem die sehr emotionalen Kommentare der Freizeitsportler gegen die geplante Einschränkung durch den DFB, in denen der Fußballverband fast ausnahmslos harscher Kritik ausgesetzt ist (http://der-fussball-gehoert-uns.de/dasbeste.htm).
Gegenstand der Unterschriftenaktion ist die Klage des Württembergischen Fußballverbandes (WFV) gegen die Internetseite Hartplatzhelden.de. Der Fall ist von grundsätzlicher Bedeutung und könnte Länderübergreifend und auch für andere Sportarten gültig werden. Für den 10. April wurde beim Landesgericht Stuttgart eine Güteverhandlung angesetzt, die schon im Vorfeld aus der Sicht der Hartplatzhelden als aussichtslos bezeichnet wurde. Die Hartplatzhelden versichern, dass sie nichts zahlen werden und gegebenenfalls in die nächste Instanz gehen. Auf dem „Youtube für Freizeitfußballer“ kann jeder Amateurkicker seine Videos hochladen und auf seine sportlichen Erlebnisse in Bewegtbild aufmerksam machen. Der WFV sieht sich als Besitzer der Rechte an den Bildern und besteht weiterhin auf Lizenzabgaben für die Veröffentlichung der Amateurvideos.
Im Kern geht es also darum, dass der DFB glaubt das wirtschaftliche Potential von Amateur-Videos erkannt zu haben und möchte nun selbst davon mit seiner Plattform fussball.de zusammen mit seinem Partner Deutsche Telekom AG profitieren. Die zahlreichen Einträge und Kommentare der Unterzeichner der Aktion „Der Fußball gehört uns“ haben mehr als deutlich gemacht, dass die Haltung des DFB dabei vielen Freizeitsportlern „gegen den Strich“ geht. Jeder sollte das Recht haben im Amateurbereich mit seinen Videos und Bildern machen zu können was er will. Dem Freizeitsportportal meinSport.de als Initiator der Aktion geht es dabei auch darum, einen Präzedenzfall für andere Sportarten zu verhindern. Auf meinSport.de kann jeder seinen eigenen „Sportsender“ betreiben und so seine Freunde über seine sportlichen Glanzleistungen mit Spielberichten, Bildern und Videos informieren. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Freizeitsportler ihre sportlichen Erlebnisse gern per Video präsentieren bzw. präsentiert bekommen – schließlich können die Spieler in der Kreisliga oder auch in eher unpopuläreren Sportarten nicht mit der Anwesenheit von professionellen Kameras und Reportern rechnen“ meint Karsten Wysk von meinSport.de.
Abschließend das Zitat des Unterzeichners Jochen Keutel: „Ich bin der Jugendtrainer einer Mannschaft, die in der Kreisliga Berlin spielt. Natürlich müssen wir das Recht haben, unsere Jungs zu filmen und die Videos ins Internet zu stellen – ob auf unsere eigene Homepage oder zu hartplatzhelden.de oder sonstwohin. Und zwar ohne wen zu fragen. Bevor ich das mit der Klage gelesen habe, wäre ich noch nicht einmal auf die Idee gekommen, dass es anders sein könnte…“













