(openPR) Nicht viele starten ihre kontinuierliche, professionelle Theaterbühnen-Laufbahn als Teenie. Für die Neu-Ulmer Theatermacherin Claudia Riese fing das Theaterleben tatsächlich mit 17 an, 1978. Demzufolge lebt sie jetzt 30 Jahre für das Theater.
Die Theatermacherin ist zwar einerseits (im "Hauptberuf") seit ihrer Reifeprüfung im Kunstfach Schauspiel staatlich geprüfte und anerkannte Schauspielerin (und als solche Publikums-Liebling der Region), aber auch Sängerin, (erfolgreiche) Regisseurin und Autorin. Zudem hat sie in den letzten 15 Jahren praktisch alle Produktionen am eigenen Theater Neu-Ulm, dessen Co-Intendantin sie ist, komplett ausgestattet, zeichnete als für mehr als 60 Bühnen- und Kostüm-Ausstattungen verantwortlich. So ganz nebenbei schmeißt sie die Verwaltung sowie das Finanzwesen des Theaters und: Sie hat bei aller Überbürdung im zweiten Hauptberuf drei Kinder groß gezogen.
Wer weiß, was Theatermachen abseits der Metropolen heißt, weiß die Leistung der Riese einzuschätzen. Ein paar wenige Presse-Schipsel zur Illustration.
Zum Loriot-Abend: "Claudia Riese als beste und klügste aller Ehefrauen agierte kühl und überzeugend 'logisch'. Man meinte, Evelyn Hamann zu sehen..."
Zu "Die Frau seines Lebens" von Boris Pfeiffer und Felix Huby: „Man vergisst, dass hier Theater gespielt wird... Denn tatsächlich zieht die Topschauspielerin Claudia Riese mit ihrer Darstellung der Hausfrau 'Sylvia Kemmler' den Zuschauer derartig in den Bann, dass man eher das Gefühl hat, Teil ihres Erlebten zu sein als Besucher eines Theaterstücks."
Zu "Marlene" von Pam Gems: "Auch die Zuschauer im Neu-Ulmer Theater sind beinahe geblendet von einer hinreißend schönen, eleganten und makellosen Verkörperung der Marlene Dietrich... In dem ganzen Stück blitzt das glanzlose Leben hinter der Glamour-Fassade nur ganz selten auf. So wollte es Marlene Dietrich. So spielt es Claudia Riese in ihrer rührenden und atemberaubenden Hommage."
Zwei Resonanzen auf ihre Ausstattungskünste (in des Wortes doppelter Bedeutung - denn angesichts eines Mini-Jahresetats von komplett 260.000 € ist es an sich schon eine Kunst, ansprechende Bühnenbilder zu machen und tolle Kostüme).
Zu Honigmond" von Gabriel Barylli: "Intendantin Claudia Riese sorgt wieder nicht nur für originellen Bühnenfummel, sondern auch für ein ansprechendes, aufwendiges Bühnenbild mit Mond und Sternenhimmel."
Zu "Die Kaktusblüte": "Premiere hatte auch die Bühnenkonstruktion, die sich die Neu-Ulmer ruhig patentieren lassen können, sofern sie sie selbst ersonnen haben. Eine bewegliche Kulissenwand, die mithilfe von Rollen und Scharnieren quer über die Bühne geschwenkt wird, einschließlich Durchlass für seitliche Abgänge - eine Art Obi-Version einer Drehbühne, die wechselnde Schauplätze ermöglicht. Ein Hingucker sind auch die von Claudia Riese ausgewählten schrägen Klamotten, in die sie ihre Darstellerinnen packt."












