(openPR) Stiftung HfG Ulm und HfG Schwäbisch Gmünd vereinbaren engere Kooperation
Ulm, 7. April 2008 – Die strategische Partnerschaft zwischen der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd und der Stiftung HfG Ulm tritt in eine neue Phase. Zwei Studenten der Gestalter-Schmiede haben auf dem Ulmer Kuhberg Konzeptvorschläge für die Gestaltung der Schriftenreihe zur jüngeren Geschichte der HfG Ulm nach deren Schließung im Jahr 1968 vorgestellt.
„Ich freue mich über diesen ersten Schritt einer intensiveren Zusammenarbeit“, sagte Cristina Salerno, Rektorin der HfG Schwäbisch Gmünd während des Treffens mit dem geschäftsführenden Vorstandsvorsitzenden der Stiftung HfG Ulm, Dr. Dieter Bosch. „Weltoffenheit und internationales Renommee genießen beide Institutionen. Mit der engeren Kooperation wollen wir die Leitgedanken gesellschaftlicher Verantwortung von Gestaltung der Stiftung HfG Ulm in die Arbeit an Gestaltungsaufgaben des 21. Jahrhunderts, denen sich die HfG Schwäbisch Gmünd und ihre Absolventen verpflichtet sehen, einfließen lassen,“ so Salerno weiter.
Die neue Schriftenreihe der Stiftung HfG Ulm beschäftigt sich mit der jüngeren Geschichte der Hochschule für Gestaltung Ulm nach der Schließung im Jahr 1968. Roger M. Buergel, Chef der documenta 12, wird die Schriftenreihe zum Spätherbst 2008 mit dem Thema ‚Kunst, Gestaltung und Designing Politics‘ eröffnen und wissenschaftlich begleiten.
Die Schriftenreihe ist nur der Auftakt für eine intensivere strategische Partnerschaft der beiden renommierten Institute, die Rektorin Cristina Salerno und HfG-Geschäftsführer Dieter Bosch bei dem Treffen vereinbarten. Diese sieht vor, Studenten der HfG Schwäbisch Gmünd von dem Netzwerk des IFG Ulm unmittelbar profitieren zu lassen. „Die Stiftung HfG Ulm verfügt mit Ihrer Tochtergesellschaft, dem Internationalen Forum für Gestaltung (IFG), über ein hervorragendes internationales Netzwerk von Design-Experten. Davon können angehende Gestalter profitieren“, sagte Dieter Bosch während des Treffens auf dem Ulmer Kuhberg. Damit soll die Lehre, Forschung und Anwendung der Gestaltung im Sinne einer demokratischen Verantwortung unterstützt werden.
„Mit diesem Schulterschluss und dem Gedankenaustausch mit renommierten Design-Profis aus aller Welt hoffen wir wegweisende Gestaltungsprojekte auf den Weg bringen zu können“, fährt Bosch fort. Gemeinsame Projekte umfassen auch einen Teil der künftigen Förderpolitik der Stiftung HfG Ulm. So könnten Studenten- und Professoren-Austauschprogramme finanziell und durch Mentoring unterstützt werden. Denkbar ist, dass sich von der Stiftung HfG Ulm geförderte Kandidaten in Gastvorträgen an der Hochschule Schwäbisch Gmünd mit Ihren Projekten dem intellektuellen Diskurs stellen. Im Gegenzug könnten sich Studenten oder Dozenten der Hochschule Schwäbisch Gmünd temporär an der Umsetzung von Förderprojekten der Stiftung HfG Ulm beteiligen.
Ein Grundstein für die Zusammenarbeit wurde bereits im März 2008 mit der Gestaltung der neuen www.hfg-ulm.de gelegt. Visuelles Highlight des Internet-Auftritts der Stiftung ist eine 3-D-Animation des Schwäbisch Gmünder Studenten David Jacobsen. In Form einer isometrischen Zeichnung zeigt sie den von Max Bill errichteten HfG-Gebäudekomplex auf dem Ulmer Kuhberg. Per Mausklick kann der Nutzer die einzelnen Gebäudeteile ansteuern, eine historische Zeitreise in die goldene Ära der legendären „hfg ulm“ unternehmen und sich ein authentisches Bild vom Alltag und Arbeiten unter Max Bill, Otl Aicher & Co. machen. Historische Fotografien und Bildlegenden erfüllen die Architektur der Animation mit Leben.
Geschäftsstelle
Stiftung Hochschule für Gestaltung HfG Ulm, Am Hochsträß 8, 89081 Ulm













