(openPR) 20. Filmfest Dresden vom 15. bis 20. April | Jubiläumsgäste präsentieren Lieblingsfilme aus 20 Jahren | Brückenschlag zwischen Film, Kunst und Musik | Auszeichnung des Filmfests am 15.4. als Ort im „Land der Ideen“
In weniger als einer Woche wird Dresden für sechs Tage zum 20. Mal zur „Stadt der Goldenen Reiter“. Vom 15. bis 20. April findet im Filmtheater Metropolis mit dem Filmfest Dresden das höchstdotierte europäische Kurzfilmfestival statt. Neben einem speziellen Jubiläumsprogramm und den mit Spannung erwarteten Wettbewerben setzt sich das Filmfest in diesem Jahr über die gewohnten Genregrenzen hinweg. Im Festivalkino, aber auch in verschiedenen Dresdner Galerien werden zwischen Film, Kunst und Musik Brücken geschlagen.
Zu seinem 20. Jubiläum haben sich die Macher des internationalen Kurzfilmfestivals etwas ganz Besonderes einfallen lassen. 20 eng mit dem Filmfest Dresden verbundene Personen wurden eingeladen, ihre Lieblingskurzfilme auszuwählen. Der Titel des Programms: „20 Jahre, 20 Filme“. Eine Vielzahl von ihnen wird die Favoriten selbst vor Ort vorstellen, u. a. Oscar-Preisträger Florian Gallenberger, der französische Filmemacher Ron Dyens, Maike Mia Höhne, Jury-Mitglied und gleichzeitig letztjährige Preisträgerin, sowie das Dresdner „Film-Urgestein“ Thomas Wendrich. Der amtierende Dresdner Oberbürgermeister, Dr. Lutz Vogel, stellt seinen Lieblingsfilm „Szalontüdo“ persönlich im Rahmen der Eröffnungsfeier (15.4./19.30 Uhr) vor.
Film trifft Musik
Unter den vielen Höhepunkten des diesjährigen Programms ragt u. a. „shortfilmlivemusic“ heraus, ein Programm mit elf Kurzfilmen aus 20 Jahren Filmfest Dresden. Diese werden neu interpretiert und live aufgeführt von Studenten der Musikhochschule „Carl Maria von Weber“ und Dresdner Musikern. Eine Verbindung zwischen dem Jubiläum und den Filmsounds stellen auch die Trickfilm-Animatoren und Medienkünstler Max Hattler und Robert Seidel her. Ihre Performance „Filmfest Dresden vs. Hattler.Seidel“ nimmt den Zuschauer am 20. April mit auf eine emotionale Reise durch die zwei Jahrzehnte dauernde Festivalgeschichte. Für das filmische Kammerspiel „Jenseits des Sees“ hat Sven Helbig, Mitbegründer der Dresdner Sinfoniker, eigens eine zeitgenössische Komposition abgeliefert. Das Werk, das die Handlung perfekt begleitet, wird am 17. April mit dem Film vom Streichquartett der Dresdner Sinfoniker live uraufgeführt.
Seine zweite Auflage erlebt in diesem Jahr der Wellenreiter- Förderpreis, der 2007 durch das Europäische Zentrum der Künste Hellerau, das Filmfest Dresden sowie den Sächsischen Ausbildungs- und Erprobungskanal Dresden (SAEK) ins Leben gerufen wurde. Aus den zahlreichen Einreichungen wählte die Jury drei Projekte für die Audio-Produktion eines Kurzfilm-Projektes aus. Die Finalisten werden am 18. April präsentiert. Ebenfalls an diesem Tag werden die nominierten Filme des KlangMusikPreises aufgeführt. Die europaweit einzigartige Ehrung würdigt den Einsatz klangkünstlerischer Mittel und geht dabei über die reine Filmmusik hinaus.
Ort im „Land der Ideen“
Zum 20. Jubiläum wurde dem Filmfest Dresden bereits im Vorfeld ein besonderes Geburtstagsgeschenk zuteil. Im Rahmen der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ wurde das Kurzfilmfestival für den Eröffnungstag, den 15. April, als Ort des Tages ausgewählt. Im Rahmen der offiziellen Eröffnungsveranstaltung (Beginn: 19.30 Uhr) wird Hans-Helmut Kloevekorn die Auszeichnung im Namen der Standortinitiative vornehmen. Um die Ehrung „Ausgewählter Ort 2008“ hatten sich rund 1.500 Unternehmen, Institutionen und soziale Projekte beworben. Eine 17-köpfige Jury hatte für jeden Tag des Jahres jeweils einen Ort ausgewählt (mehr Informationen unter www.land-der-ideen.de).
Mit deutlich mehr als 2.000 Einreichungen bilanziert das Jubiläumsfestival einen Bewerberrekord. Erstmalig haben in diesem Jahr auch Filmemacher aus Haiti, Ruanda und Afghanistan ihre Beiträge eingesandt. Das 20. Filmfest Dresden findet vom 15. bis 20. April im Filmtheater Metropolis statt.
Stimmen zum 20. Filmfest Dresden
Dr. Eva-Maria Stange, Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst: „Die jährlich wachsenden Besucherzahlen zeigen uns das hohe Interesse an diesem sächsischen ,Festivalkind'. Als Idee einer kleinen Stadtteil-Filmschau geboren, ist das Festival inzwischen unter den vergleichbaren deutschen Festivals zum Publikumsmagneten geworden.“
Robin Mallick, Direktor des Filmfests Dresden: „Ich freue mich besonders, dass es uns gelungen ist 20 Film-Persönlichkeiten zu gewinnen, die ihre Lieblingsfilme aus 20 Jahren auswählen und teilweise live vor Ort präsentieren.“
Johannes Vittinghoff, Vorstand der Filminitiative Dresden e. V: „Wenn ich die Geschichte des Filmfests Revue passieren lasse, bin ich beeindruckt, in welchem Maße die Einreichungen zugenommen haben. Waren es in den Anfangsjahren gerade einmal wenige hundert, so dürfen wir heute mehr als 2.000 Streifen aus der ganzen Welt sichten.“
www.filmfest-dresden.de
F.d.R.d.A.
Tobias Blaurock Stefan Bast
Pressearbeit im Auftrag des Filmfestes Dresden







