(openPR) Vor dem aufsitzen erst denken, dann reiten
Ein Pferdebuch, das sich durch Inhalt und Format von allen andern Pferdebüchern unterscheidet. Die Autoren sprechen mit diesem Buch den denkenden Reiter an. Jedem Reiter, der dieses Buch in den Händen hält wird bewusst, wie viel Reiten zuerst mit Denken und dann mit Fühlen und wieder mit Denken zu tun hat. Wer auch glaubt, schon alle und wichtigen Pferdebücher sein Eigen zu nennen, sollte genau dieses wichtige Werk lesen und sich ins Regal stellen.
Wer nun denkt, nur ein weiteres Buch über die Reitkunst zu kaufen, bekommt jedoch mehr für sein Geld. Die beiden Autoren Alexandra Zich und Denis Ohms präsentieren hier dem Pferdefreund ein erstklassiges Buch. Der Leser wird hier zum Einen in die Geschichte der Reitkunst eingeführt, zum Anderen erfährt der Pferdefreund, wie diese entstand. So begegnet der Leser am Anfang einem der ältesten Rittmeister, der ca. 430 v. Chr lebte. Die Rede ist von Xenophon, einem der ältesten Meister.
Weiter werden diverse andere bekannte alte Meister der Reitkunst genannt, wie: Frederico Grisone, Antonie de Pluvinel und viele mehr. Diese Buch sollte bei jedem Pferdefreund zur Standartlektüre gehören.
Das Buch besticht jedoch nicht nur durch seinen Inhalt und sein ungewöhnliches Format. Die Autoren Alexandra Zich, die selbst eine erfolgreiche Dressur-Ausbilderin ist, weiß mit ihrer Co-Autorin Denise Ohms, eine Reitsport begeisterte Grafik-Designerin, genau, über was sie schreiben. Wo andere Standartwerke aufhören, setzen die beiden Autorinnen an. Sie schaffen es geschickt, wissenschaftliche Aspekte selbst Anfängern nahe zu bringen.
Unterstützt wird das Buch durch die hervorragende Illustration. So ist die Schrift zum Einen Schwarz orange gehalten, zum Anderen sind die in Orange gehaltenen Texte angenehm zu lesen und stören nicht.
Außerdem ist das Buch reichlich mit alten Stichen, Tuschzeichnungen und Bleistiftzeichnung versehen. Sie helfen dem Leser zu verstehen, was eine Rollkur oder Hyperflexion of the Neck genannt, ist. Es werden jedoch auch Themen wie natürliche Schiefe, Vorderlastigkeit, Ausrichtung der Wirbelsäule und vieles mehr leicht verständlich erklärt.
Allen Trainern der Gegenwart zum Trotz sollte „Callme, en avant, droit“ als Pflichtlektüre für einen jeden Pferdeliebhaber sein - vom ersten Anreiten bis zur hohen Schule. Der Leser erhält klar verständlich erklärt, dass jede Zügel-, Schenkel- oder Gewichtshilfe eine bestimmte Reaktion beim Pferd auslöst und man so genau zum Ziel kommt. So soll beispielsweise der (?) Druck weichen. Und so kommt man als Reiter zum Denken. Ganz genauso, wie es die Absicht der beiden Autorinnen ist.
„Callme, en avant, droit“ Ein Buch, dass jeder Reiter mindestens einmal gelesen haben muss. Es ist ein Buch, das voller Denkanstöße zum Thema Reiten und darüber hinaus ist. So sieht man sich als Reiter, sein Pferd und die Reiterei in einem ganz anderen Licht.
Sehr informativ und nur zu empfehlen.
Ausführlicher Bericht finden Sie auch unter www.friesen-welt.de unter der Kategorie "Angelesen"
Das Buch erscheint im WuWei-Verlag 86938 Schondorf
www.wu-wie-verlag.com












