(openPR) Outsourcing im Logistikbereich wird immer wichtiger: So geht in Europa rund zwei Drittel des Logistikbudgets von Unternehmen an externe Dienstleister. Diese Zahlen veröffentlichte das Beratungsunternehmen Capgemini vor gut einem Jahr in einer Studie. Ein deutlicher Anstieg des Anteils in den nächsten Jahren wird erwartet.
Ein Unternehmen, das bereits seit mehr als vier Jahrzehnten als Dienstleister für die zentrale Steuerung komplexer logistischer Systeme tätig ist, ist die ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH. Als Lead Logistics Provider bietet das Unternehmen umfassende Dienstleistungen im Supply Chain Management an. Den Kunden kommt dabei eine langjährige Erfahrung beim Outsourcing von Prozessen der Ersatzteilbewirtschaftung und der Steuerung von Gerätekreisläufen in der Instandsetzung zugute.
Die ESG entlastet ihre Kunden von allen relevanten Aufgaben entlang der Supply Chain. Das Unternehmen betreibt und steuert Logistikzentren mit dem Schwerpunkt Ersatzteile- und Austauschteilelogistik (lokal oder global, zentral oder dezentral) und bindet diese an die erforderlichen Transportstrukturen an. Zu den Dienstleistungen gehören die gesamte Lagerverwaltung (Mandantenverwaltung im Rahmen von dezentralen Kundenlagern), das zentrale Datenmanagement mit dezentralen Zugriffsmöglichkeiten und die Koordination von Materialdepots. Die ESG verantwortet außerdem die Ersatzteilanforderung (mit direkter Verfügbarkeitsprüfung) und das Retourenmanagement einschließlich der Steuerung zentraler Retourenstellen (nach RMA-Verfahren). Das Unternehmen kümmert sich ebenfalls um ein integriertes Materialflussmanagement mit Supply Chain Event Management bei Prozessabweichungen und bietet Services im E-Kanban und Behältermanagement an. Mit Hilfe eines technischen Controllings werden alle Abläufe innerhalb des logistischen Systems umfassend überwacht.
Im Bereich der Materialbewirtschaftung ist eine Vielzahl von Softwarelösungen im Einsatz. Diese erfüllen aber meist nur bestimmte Anforderungen und decken nicht den gesamten logistischen Prozess ab. Die ESG arbeitet daher mit einem selbst entwickelten Materialbewirtschaftungssystem. Diese Software bildet die Basis für alle Outsourcing-Dienstleistungen der ESG. Das System wird im Bereich der Materialbewirtschaftung, der Lagerverwaltung sowie zur Steuerung von Transporten und Gerätekreisläufen eingesetzt. Als webbasiertes Materialfluss-Managementsystem konzipiert besitzt die Software offene Schnittstellen zu den meisten gängigen Warenwirtschafts- und Lagerverwaltungssystemen (etwa zu SAP) und kann leicht an neue Anforderungen angepasst werden.
Eine Stärke der Software liegt in seiner Transparenz. Das Outsourcing logistischer Kernprozessen setzt viel Vertrauen in den Logistikdienstleister voraus. Daher ist eine konsequente Prozesstransparenz durchgängiger Bestandteil aller ESG-Dienstleistungen. Die Kunden der ESG können auf die meisten zentralen Daten zugreifen und selbst umfassende Auswertungen und Analysen über sämtliche Transaktionen durchführen. Durch die offene Schnittstellen-Architektur des Systems kann es zudem auch direkt in die bestehende DV-Landschaft des Kunden eingebunden werden.
Unter anderem vertraut die Bundeswehr seit vielen Jahren auf das Prozess-Knowhow, die Verfahren und die eigenentwickelten Softwarelösungen der ESG: Das Unternehmen bewirtschaftet unter anderem ein Zentrallager für die Ersatzteilbelieferung militärischer Landfahrzeuge. Weitere große Referenzprojekte der ESG umfassen die zentrale Bewirtschaftung von mehr als 50 dezentralen bundeseigenen Lagern bei den entsprechenden industriellen Instandsetzungsunternehmen für Luftfahrtgerät, sowie die Lagerbestandsführung für verschiedene Unternehmen der Luft- und Raumfahrtindustrie.






