(openPR) Immer wieder steht die Frage im Raum, wie Werbeaktivitäten am „point of sale“ (POS) sich auswirken. Zahlen die Investitionen auf das Marken- und Produktimage ein oder ist tatsächlich auch eine Abverkaufsteigerung möglich?
Mit dieser Frage hat sich die Koblenzer awk AUSSENWERBUNG GmbH, Marktführer im Segment Großflächen am POS, im Herbst 2007 beschäftigt. Dazu hat sie beim Marktforschungsunternehmen Nielsen eine Studie in Auftrag gegeben, die den Einsatz von Plakatwerbung am Point of Sale unter dem Aspekt einer möglichen Absatzsteigerung des beworbenen Produktes untersucht hat.
Im Fokus stand ein führender Markenartikelhersteller aus dem Lebensmittel-Segment, dessen Produktwerbung im Testzeitraum ausschließlich mit Großflächenplakaten auf Verbrauchermärkten unterstützt wurde.
Für die Durchführung hat Nielsen strukturgleiche Test- und Kontrollmärkte definiert, in denen die Wochenabsätze des beworbenen Produktes pro Outlet ausgewertet wurden. Um eine fundierte Vergleichsbasis zu gewährleisten wurden entsprechende Parameter bei der Auswahl der Märkte berücksichtigt.
Nielsen testiert im Rahmen der kampagnenbegleitenden Studie im Ergebnis eine 13%ige Abverkaufssteigerung des beworbenen Produktes im Vergleich zu den strukturgleichen, nicht plakatierten Kontrollmärkten.
Das Resultat bestätigt eindrucksvoll am Markt bestehende, inhaltsähnliche Studien: Die viel zitierte Studie von POPAI (Point of Purchase Advertising International) aus dem Jahre 2003 beispielsweise belegte eine Absatzsteigerung von durchschnittlich 10,6 % beim Einsatz von Plakatwerbung am POS.
Hierzu sagt Thomas Meyer, Geschäftsführer der Düsseldorfer Mediaagentur omni-media Werbung GmbH „Die Studie belegt eindrucksvoll, dass Werbeausgaben am POS direkt auf den Abverkauf wirken, speziell beim Einsatz von Großflächenwerbung.“
Nahezu 100 % aller Outlets in Deutschland ab 1.500 qm Verkaufsfläche können mit Plakatwerbung direkt auf dem Marktgelände oder mit marktrelevanten Umfeldflächen erreicht werden. Dabei spielt neben einer listungsbezogenen Planung und der Berücksichtigung spezifischer Faktoren wie Besucherfrequenzen, Markttypen, Verkaufsfläche oder Umsatz auch die Einbindung soziodemografischer Daten eine wesentliche Rolle. So können werbungtreibende Unternehmen in der Markenführung aktiv unterstützt werden.













