(openPR) Eine Tauschwährung auf der Internetplattform tauschzone.de macht Artikel jetzt direkt vergleichbar. Nutzer können sich bei genügend eigenem Tauschgut dauerhaft ohne Geld versorgen.
Tauschbörsen im Internet sind mit einem grundsätzlichen Problem konfrontiert. In der Regel sind die zum Tausch angebotenen Waren und Dienstleistungen nicht direkt vergleichbar. Ein Münchner Softwareentwickler hat sich dazu jetzt eine flexible Lösung einfallen lassen. Seine Plattform tauschzone.de bedient sich einer eigenen Tauschwährung namens „Tau“, welche gewissermaßen als wirtschaftliches Schmiermittel Tauschprozesse wesentlich vereinfacht. Bei der Einstellung von Waren und Dienstleistungen in das Portal legen die Nutzer jeweils einen Tauschpreis fest. Eine Einheit „Tau“ entspricht einem Vergleichswert von rund 50 Eurocent. Dieser Tauschpreis dient Interessenten als Richtschnur, handeln ist durchaus erwünscht.
Der Ansatz der Tauschzone schafft den 1:1-Tausch faktisch ab. Die CD wechselt so nicht mehr gegen die Videocassette den Besitzer. Vielmehr erwerben die Nutzer Waren und Dienstleistungen ausschließlich mit der Plattform eigenen Währung. Der Tau ist zu keinem Zeitpunkt in reales Geld konvertierbar und wird durch Einstellen eigener Artikel erworben.
Die Mitwirkung bei der Tauschzone kostet nichts, lediglich eine Anmeldung ist erforderlich. Jeder neue Nutzer der erstmals Ware einstellt, erhält als Begrüßung drei Tau gut geschrieben, um den Einstieg ins Tauschgeschäft zu erleichtern. Auch positive Bewertungen erhöhen das eigene Tau-Konto.
Einfache Handhabe und ein schneller Seitenaufbau stehen für Tauschzonen-Gründer Mathias Kettner im Vordergrund. Dies zeigt sich in einer spartanischen Startseite sowie eine übersichtlichen, intuitiven Navigation. Ein Finanzierungsmodell gibt es für die Tauschzone noch nicht. „Ich freue mich über jeden neuen Nutzer“ konstatiert der Linux-Berater.










