(openPR) "Wir waren immer zu viele"... oder: wo Masse auch Klasse ist!
Sie waren die meisten – allein 1964 wurden 1.357.000 Kinder geboren. Die Babyboomer sind heute im besten Alter – mit jenseits der vierzig beruflich etabliert, auch privat auf einem festen Gleis, blicken sie auf spannende, wechselvolle Jahre zurück. Schwarzweißfernsehen, Bandsalat in Kassetten-rekordern, Hitparade, Prilblumen. Und : Überfüllung – vom Kindergarten an.
Martin Rupps, Jahrgang 1964 (wie Klinsmann, Kerner und viele andere), geht auf Spurensuche. Seine Erfahrungen und Erlebnisse stehen für die Gefühle von so vielen, die heute in den Vierzigern auf ihr Leben zurückschauen. Und wie alle Generationen vor ihnen stellen auch die Babyboomer fest: Die eigene Zeit war die beste, die es je gab. Trotz allem.
Es enträtselt und beschreibt die Generation, die viel zu lang im Schatten der Achtundsechziger stehen musste, bis sie die Schaltstellen von Wirtschaft und Gesellschaft erreicht hat. Aber endlich spielen sie eine Rolle, die Babyboomer,
die Jahrgänge 1959 bis 1964, die geburtenstärksten Jahrgänge in Deutschland überhaupt: und es sind 7,8 Millionen! Pflichtlektüre für diese Jahrgänge – und für ihre leidenden Angehörigen. Das Kultbuch für die nostalgischen Gefühle einer ganzen Generation!
Martin Rupps
Wir Babyboomer
Die wahre Geschichte unseres Lebens
Geb. m. SU, 224 Seiten
EUR 16,90/ EUR(A) 17,40/ SFr 30.90
ISBN 978-3-451-29726-7
HERDER Sachbuch Februar 2008
Martin Rupps, geb. 1964 - damit Angehöriger des geburtenstärksten Jahrgangs, den die Bundesrepublik Deutschland erlebt hat. Kindheit, Pubertät und Erreichen der Volljährigkeit in einer westdeutschen Mittelstandsfamilie. Studium der Politikwissenschaft, Neuesten Geschichte und Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Abschluss mit Promotion. Heute beim Südwestrundfunk beschäftigt, wo er für das Fernsehprogramm 3sat arbeitet. Autor von Sachbüchern.
Der Autor steht für Interviews, Talkrunden, Kommentare u. ä. zur Verfügung.
Verlag Herder GmbH
- Hermann-Herder-Straße 4
79104 Freiburg
Über das Unternehmen
Der Tradition verpflichtet - Der Zukunft zugewandt
Herder zählt zu den ältesten Verlagen in Deutschland und ist einer der wenigen, die sich nach wie vor in Familienhand befinden. Die Unternehmensleitung liegt bei Manuel Herder, der den Verlag in der sechsten Generation führt. In der Devise, mit der sein Ur-Ur-Urgroßvater das Unternehmen gründete, sieht er ein Potenzial für die Zukunft: "Durch die Verbreitung guter Bücher in das Leben eingreifen".
Bereits 1798 edierte der in Rottweil geborene Bartholomä Herder sein erstes Buch und gründete eine Verlagsbuchhandlung. 1801 erhielt er in Meersburg die Ernennungsurkunde zum Hofbuchhändler und Hofbuchdrucker des Fürstbischofs von Konstanz, Karl Theodor von Dalberg. 1808 verlegte Bartholomä Herder das junge Unternehmen in die Universitätsstadt Freiburg im Breisgau. Hier setzten die folgenden Generationen ihre aktive Verlegertätigkeit trotz politischer und gesellschaftlicher Umbrüche konsequent fort.
Die Bandbreite des Verlagsprogramms reicht von wissenschaftlichen Jahrhunderteditionen wie dem „Lexikon für Theologie und Kirche" bis hin zu Fachlexika, Sachbüchern, Ratgebern, Büchern zum Schenken und Kinderbüchern. Rund 600 neue Bücher bringt Herder jährlich auf den Markt, weitere 2700 Titel aus den zurückliegenden Jahren sind lieferbar.
Dass die Devise aus den ersten Jahren bis in die Gegenwart umgesetzt wird, zeigt ein Blick auf das aktuelle Verlagsprogramm. Ein deutlicher Schwerpunkt liegt auf Büchern, in denen Zukunftsfragen thematisiert und neue Kontexte hergestellt werden. Dafür stehen neben vielen anderen Autoren Namen wie Dietrich Grönemeyer, Anselm Grün, Margot Käßmann, Franz Kamphaus, Walter Kasper, Henning Scherf, Richard Schröder sowie Hans-Jochen und Bernhard Vogel.
Der Verlag konnte im Laufe seiner Geschichte viele bedeutende Persönlichkeiten als Autoren gewinnen, darunter die Historiker Carl von Rotteck und Franz Schnabel, den Volksschriftsteller Heinrich Hansjakob, den Theologen Karl Rahner, den Dichter Reinhold Schneider, die Pädagogin Maria Montessori, den Theologen und jetzigen Papst Joseph Ratzinger/Benedikt XVI.
Neben dem Buchprogramm spielen auch die Zeitschriften des Verlags eine wichtige Rolle. Dem Dialog zwischen Kirche, Kultur und moderner Gesellschaft widmen sich unter anderem die "Herder Korrespondenz", der "Christ in der Gegenwart" und die "Stimmen der Zeit".
Mit den Kleinsten und Kleinen der Gesellschaft beschäftigt sich der Bereich Erziehung und Pädagogik mit Zeitschriften wie "mobile", "Philipp", "kindergarten heute" und der "Entdeckungskiste".
Außerdem gehören zu Herder die Verlage Karl Alber (Philosophie) und Josef Knecht (Kirchenkrimis und historische Romane). Im Oktober 2006 hat Herder die Buchverlage Kreuz, Lüchow, Theseus und Urania, die zur Kreuz Verlag GmbH gehören, übernommen.