(openPR) LEIPZIG (Ceto). – In dieser, nach dem verlängerten Osterwochenende, kurzen Woche legten die Heizölpreise in der täglichen Erfassung der Redaktion BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau nach einer kurzen Talfahrt noch einmal kräftig zu. Allein vom Freitag zum Donnerstag stiegen die Bezugskosten im Bundesdurchschnitt um weitere 0,80 Euro pro 100 Liter an und fielen somit auf einen Preis von mehr als 76,50 Euro pro 100 Liter (beim Kauf einer 3000 Literpartie Heizöl EL inkl. Mehrwertsteuer) zurück. Insgesamt liegt der Wochenendpreis im Vergleich zur Vorwoche knapp 0,20 Euro höher. Angesichts der Tatsache, dass die Preise am Mittwoch noch unter der Marke von 75,00 Euro pro 100 Liter lagen, hätte mancher nach dem ebenso rasanten Abfall nicht mit einem solch rapiden Anstieg gerechnet. Damit verringerte sich auch der Abstand zum Allzeit- und Jahreshoch von mehr als 3,50 Euro am Mittwoch auf lediglich 1,79 Euro zum Wochenende.
Begründet wird der Anstieg, aber auch der vorangegangene Rückgang der Preise, mit dem in dieser Woche stark schwankenden Rohölpreis. Während dieser zwischenzeitlich sowohl an der New Yorker Rohstoffbörse NYMEX als auch an der Londoner ICE zurück in den zweistelligen Bereich bei knapp 99,00 Dollar pro Barrel sackte, zog dieser aufgrund einer, teils spekulativen, Kombination aus bullishen Faktoren von US-Ölbestanddaten, dem schwachen Dollar und technischen Auftriebskräften bereits am Donnerstagabend wieder an und lies den Ölpreis zurück in Preisregionen oberhalb der 106 Dollar pro Barrel schnellen.
Dieses Preisniveau hielt sich auch im heutigen Tagesverlauf unter leichten Schwankungen, erst am frühen Nachmittag zeigte sich eine leichte Abwärtsbewegung. Eine Prognose für die kommende Woche gestaltet sich wieder einmal mehr als schwierig. Die Entwicklung in den vergangenen Tagen hat gezeigt, dass zurzeit viele Spekulationen am Rohölmarkt vorherrschen, die nicht zuletzt für starke Schwankungen sorgen können. Insgesamt waren sich Analysten und Marktbeobachter aber schon vor dem erneuten Anstieg einig, dass der Aufwärtstrend, auch bei solch unerwarteten Preistiefs, mittelfristig kein Ende finden wird. Es zeigt aber auch, dass wer die Gelegenheit nutzt und zum richtigen Zeitpunkt nachtankt, den einen oder anderen Euro sparen kann.
Die Entwicklung der einheimischen Heizöl-Endverbraucherpreise in den einzelnen Bundesländern zeigen die Grafiken auf dem Energieportal www.brennstoffspiegel.de in der Rubrik Marktdaten.











