(openPR) Fast jede dritte Frau muss nach der ersten Behandlung des Brustkrebses mit einem Rückfall rechnen. Bislang wird nach den Geschwülsten erst dann gefahndet, wenn Symptome auftreten. "Zu spät", sagen nicht nur die Patientinnen. Der Deutsche Krebskongress beschäftigt sich ebenfalls mit diesem Thema.
Die Heilungschancen bei Brustkrebs sind in den letzten Jahren gestiegen. Dennoch muss sich jede dritte bis vierte Frau darauf gefasst machen, dass der Krebs wiederkommt. Das sind 360 000 Frauen in Deutschland, die nach der ersten Behandlung mit einem Rückfall rechnen müssen.
Die geltenden Nachsorgeleitlinien bei Brustkrebs sehen vor, nach den todbringenden Tochtergeschwülsten im Körper erst dann zu fahnden, wenn sie durch Symptome auf sich aufmerksam machen. Nicht nur die Patientinnen fürchten, dass dies zu spät ist, um ihr Überleben zu sichern oder zumindest zu verlängern. Auch bei Ärzten und Wissenschaftlern setzt über die gegenwärtigen weltweit gültigen Nachsorgeleitlinien ein Umdenken ein.
Die Autorinnen des »Über-Lebensbuch Brustkrebs« Ursula Goldmann-Posch und Rita Rosa Martin bieten jetzt zusätzlich zum Buch neueste Informationen und Hinweise online! Zusammen mit dem Stuttgarter Verlagshaus Schattauer bieten beide Autorinnen zu ihrem bewährten und anerkannten Werk, dem »Powerpaket im Kampf gegen den Brustkrebs«, aktuelle und wichtige Ergänzungen, z.B. zu neuesten Studienergebnissen oder Therapieoptionen. Wie im Buch auch sind die Themenbereiche in 8 Phasen aufgegliedert, entsprechend dem idealen Behandlungsablauf, wie er in einem Brustzentrum, das nach Europäischen Leitlinien arbeitet, gewährleistet ist. Der Vorteil dieses Buches: Die Leserin erhält umfangreiche Informationen bei Erkrankungen, sowohl aus schulmedizinischer Sicht als auch aus naturkundlich-orthomolekularer Perspektive.
Ursula Goldmann-Posch entfaltete eine weitere Initiative. Mit der Stiftung
PON - S will sie eine bessere Nachsorge bei Brustkrebspatientinnen erreichen und damit die Überlebenszeit verlängern. Die PONS-Stiftung (PONS-S) für eine Patienten Orientierte Nachsorge will Frauen mit Brustkrebs zu einer moderneren Nachsorge verhelfen. Anlass für die Gründung der »Patienten Orientierte Nachsorge-Stiftung (PONS-S)« sind die veralteten Leitlinien zur Nachsorge von Frauen mit Brustkrebs. Sie berufen sich weltweit auf zwei Studien, die vor 20 Jahren begonnen und vor 14 Jahren ausgewertet wurden. Inzwischen haben sich die Möglichkeiten zur Heilung und zur Behandlung von Brustkrebs grundlegend verändert und verbessert. Viele der 360.000 Frauen, die nach ihrer Brustkrebsbehandlung in Deutschland leben, sind unzufrieden mit ihrer Nachsorge. Denn sie wollen keine Nachsorge, die erst beim Auftreten von Symptomen reagiert. Dies ist von den heutigen Leitlinien so vorgesehen.
Dr. med. Susanne Holst, Ärztin und ARD-Tagesschau-Moderatorin, Hamburg,
unterstützt PON-S als Botschafterin: »Bei dieser Mission möchte ich unbedingt dabei sein, denn ich halte es für unerträglich, dass heute noch Brustkrebs-Nachsorge betrieben wird, die auf Forschungsergebnissen von gestern beruht.« Weitere Informationen: www.schattauer.de und www.pons-stiftung.org












