(openPR) Das europäische Weltraumlabor Columbus ist im All und mit ihm Präzisionswiderstände der Isabellenhütte-SMx-Reihe. Dass Widerstände den hohen Anforderungen der Luft- und Raumfahrtorganisationen entsprechen, ist keine Selbstverständlichkeit. Schließlich müssen sie extremen Einflüssen standhalten. Die weltraumtauglichen Widerstände der SMx-Reihe zeichnet beispielsweise aus, dass sie den Vibrationen beim Start des Shuttles trotzen, Vakuumbedingungen und die hohe Strahlbelastung unbeschadet überstehen und auch bei einer Temperatur von minus 50 °C ihre Leistungsfähigkeit nicht einbüßen.
Das Standhalten in diesen extremen Umgebungsszenarien wird in einer Vielzahl von Tests geprüft, wozu einzelne Bauteile aus den Serienfertigungslosen entnommen und auf Herz und Nieren geprüft werden, z. B. durch besonders starke Alterung, detaillierte Sichtprüfung und Vibrationstests.
Die meisten der im Weltall eingesetzten Widerstände werden in ISA-PLAN-Technologie hergestellt. Mit diesem Verfahren wird eine hohe Dauerleistung (3 Watt) sowie Pulsbelastbarkeit erreicht. Außerdem wird sichergestellt, dass nur eine geringe Temperaturerhöhung und damit verbunden ein geringer Widerstandsdrift verursacht wird. Das Widerstandsmaterial Manganin ermöglicht eine verschwindend geringe Thermokraft gegen Kupfer (unter 1 µV/K) und eine sehr gute Langzeitstabilität (besser als 0,5 % unter Voll-Last).
Die Isabellenhütte, deren Widerstände bereits seit 12 Jahren in Satelliten eingesetzt werden, erwartet in Kürze die bereits angekündigte Aufnahme in die European preferred parts list (EPPL), die Zuliefererliste der Weltraumbehörden über zertifizierte Bauteile.











