(openPR) Eine Frage liefert in ganz Europa immer wieder neuen Stoff für Diskussionen: Welche Liga ist die stärkste in Europa? Der Castrol Performance Index klärt auf…
Der alte Spruch “Klasse statt Masse” trifft auf den Castrol Performance Index ganz besonders zu. Nach einer Beurteilung der besten 20 Spieler in jeder Ranglistenkategorie hat sich gezeigt, dass die spanische La Liga sowie die deutsche Bundesliga mit jeweils 13 Spielern gleich stark vertreten sind, während 12 Spieler in der englischen Premier League spielen. Und trotzdem sind es die Spieler der ersten französischen Liga, die im Durchschnitt mit der höchsten Punktzahl pro Spieler aufwarten können. Die Serie A folgt knapp dahinter auf dem zweiten Platz.
WENIGER IST MEHR
Von Frankreichs Ligue 1 sind nur sechs Spieler im Gesamtranking vertreten, doch dank einer durchschnittlichen Ranglistenpunktzahl von 1796 Punkten pro Spieler sind die Jungs der französischen Liga Spitzenreiter. Gregory Coupet von Olympique Lyon führt diese Bestenliste mit der höchsten Punktzahl an und ist mit 3250 Punkten die Nummer 1 der Torhüter-Rangliste. Am meisten jedoch beeindruckt das Stürmerduo der französischen Liga. In der Ligue 1 hat es in dieser Saison bisher jede Menge Spieltage gegeben, bei denen ihre Spieler unglaubliche Punktzahlen einheimsen konnten – alleine am 28. Spieltag am vergangenen Wochendende fielen ganze 20 Tore und Johan Elmander (Toulouse), Milan Baros (Olympique Lyon) und Jan Koller (AS Monaco) kamen nach ihren Länderspielen auf durchschnittlich 1576 Punkte. Elmander schoss vier Qualifikationstore für Schweden, die Tschechische Republik konnte dank drei Baros-Treffern und sechs Toren von Monacos Koller triumphieren.
Die italienische Serie A kann überraschenderweise auch nur mit sieben Spielern aufwarten. Mit einem Durchschnittswert von 1724 Punkten pro Spieler haben diese Sieben eine beachtliche Führung vor allen anderen Rivalen (außer denen aus der Ligue 1). Zu dieser hohen Punktzahl hat Antonio Di Natale mit seinen beeindruckenden 2885 Punkten im Index wesentlich beigetragen. Der Stürmer von Udine, der in der Qualifikationsrunde zwei Tore für die Azzurri erzielte, ließ sich nur von Luca Toni und Eduardo auf Platz 3 verweisen. Dicht hinter ihm folgt mit 2589 Punkten auf Platz 4 der rumänische Stürmer Adrian Mutu vom AC Florenz. Italiens Vorliebe für die Defensive dagegen macht sich durch drei Serie A-Verteidiger in den Top 20 bemerkbar: Das Trio vom AC Milan mit Marek Jankulovski, Dario Šimic and Massimo Oddo brachte es zusammen auf 3337 Punkte.
Die deutsche Bundesliga, die wie auch die spanische La Liga mit 13 Spielern in den Ranglisten des CPI vertreten ist, kann sich mit durchschnittlich 1691 Punkten pro Spieler brüsten - immerhin 47 Punkte mehr als die Premier League in England mit 1644 Punkten pro Spieler verzeichnen konnte (die nun durch Eduardos Verletzung nur noch 12 Spieler im CPI hat) und 76 Punkte mehr als die Spieler der russischen Premier Liga im Durchschnitt erzielen konnten (1615 Punkte). Spaniens La Liga hingegen sieht im Punktevergleich mit durchschnittlich nur 1239 Punkten pro Spieler nicht ganz so gut aus.
ZAHLENSPIEL
Vom 13 Mann starken Kollektiv, das die La Liga im CPI vertritt, kicken drei beim derzeitigen Tabellenführer Real Madrid – Ruud van Nistelrooy oder Raúl sucht man jedoch vergebens. Die Rangliste
führt dafür die beiden Real-Verteidiger Sergio Ramos und Fabio Cannavaro, die trotz der Kritik, die die beiden für ihre Leistungen von Los Blancos einstecken müssen, in ihren Länderspielen für Spanien bzw. Italien beeindrucken konnten. Und dann gibt es ja noch Wesley Sneijder, der mit 1925 Punkten die CPI-Rangliste der 20 besten Mittelfeldspieler anführt – auch wenn er sich bei Real nur mit Mühe einen Stammplatz erkämpfen konnte.
Weitere Vertreter der La Liga im CPI sind Cosmin Contra vom FC Getafe und Giourkas Seitaridis von Atletico Madrid. Ebenfalls unter den Namen zu finden ist Juan Capdevila, der Linksaußen von Villareal, der nach Spaniens Testspielsieg gegen Frankreich im Februar den größten Satz nach vorne im CPI machte. Dabei verhalf er seiner Mannschaft nicht nur zu einem Zu-Null-Erfolg, sondern schoss auch noch den Siegtreffer und kam damit in Lichtgeschwindigkeit verdient von Platz 66 auf Platz 4.
Während aus der spanischen Liga Spieler aus allen Positionen vertreten sind, liegt die Stärke der Bundesliga doch vorwiegend im Angriff: Drei der im CPI unter den besten 20 Torjägern vertretenen Stürmer spielen in Deutschland. Alle drei spielen unter Bayern-Trainer und Castrol-Fußballexperte Ottmar Hitzfeld, wobei der Italiener Luca Toni in der Qualifikation mit 4.058 Punkten überragte. Und als ob der FC Bayern durch seinen derzeitigen Höhenflug nicht schon beflügelt genug wäre, kann man in München außerdem von sich behaupten, der Bundesligaverein mit den meisten im CPI vertretenen Spielern zu sein – Toni ist einer von fünf Spielern aus Hitzfelds Mannschaft, die es in die Rangliste geschafft haben.
SCHLUSSMÄNNER AN DER SPITZE
Die englische Nationalmannschaft hat sich zwar nicht für die Euro 2008 qualifiziert, doch immerhin ist die Premier League im CPI noch dick im Geschäft, insbesondere mit ihren Torhütern. Jens Lehmann, der bei Arsenal den größten Teil dieser Saison nur Ersatzmann für Manuel Almunia war, schaffte es mit 3162 Punkten dennoch hinter Lyons Gregory Coupet auf Platz 2. Edwin van der Sar (2804 Punkte) und Petr Cech (2204 Punkte) sind ebenfalls vertreten. Und eine kleine Überraschung gibt es auch, nämlich den 26-jährigen Andreas Isaksson von Manchester City: Der 26-Jährige hat seinen Platz in Sven Goran Erikssons Elf nur schwer verteidigen können, brachte es in der Qualifikationsrunde der Schweden aber auf 1690 Punkte.
DIE BESTEN DER BESTEN
Die jahrelangen Investitionen in der russischen Premier Liga zeigen nun in Form von sechs Spielern ihre Früchte im CPI – darunter drei Torhüter unter den besten 20. Die beiden Keeper von Spartak Moskau, Stipe Pletikosa und Wojciech Kowalewski, haben 2812 bzw. 807 Punkte und CSKA-Torwart Igor Akinfeev liegt mit 1714 irgendwo dazwischen.
EIGENGEWÄCHSE
Wenn England sich für die EM 2008 qualifiziert hätte, wäre es das Land mit der höchsten Anzahl an einheimischen Spielern im CPI gewesen, die in der Liga ihres eigenen Landes kicken. Da die Engländer sich aber eben nicht qualifizierten, teilen sich die La Liga und die Serie A dieses Prädikat: Vier Spanier und vier Italiener, die im CPI geführt werden, spielen für Vereine in ihrem eigenen Land. Deutschland und Griechenland können immerhin jeweils drei im CPI geführte Spieler vorweisen, die im eigenen Land kicken.
Eine Vergleichstabelle zu den Ligen finden Sie unter http://news.castrolindex.com/story.aspx?language=de&feature=79&type=2
Weitere Nachrichten zur EM 2008 finden Sie unter http://www.castrolindex.de













