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EM 2008: Nicht mit uns

17.03.200817:19 UhrSport
Bild: EM 2008: Nicht mit uns
Fußball-Europameisterschaft 2008: Deco wird bei der WM 2006 von einem Gegenspieler angegriffen
Fußball-Europameisterschaft 2008: Deco wird bei der WM 2006 von einem Gegenspieler angegriffen

(openPR) Deco (Portugal)

Es mag absurd klingen, doch manche portugiesischen Fans meinen, Luis Felipe Scolari sollte Deco nicht zur EM 2008 mitnehmen. Seine Technik und sein Fleiß brachten Portugal ins EM-Finale 2004 und bis ins WM-Halbfinale 2006, aber seit Barcelonas Triumph in der Champions League 2006 ist er nicht mehr in Bestform. Im Januar wurde er mit zu viel Promille im Blut erwischt und er ist wahrscheinlich einer der Spieler, die Scolari gemeint hatte, als er seine Mannschaft, sich „lieber mehr mit Fußball als mit Mode und Nachtleben“ zu beschäftigen.



In vier seiner zehn Einsätze in der Qualifikationsphase zur EM 2008 wurde er sogar ausgewechselt und erzielte nur 548 Punkte im Castrol Performance Index. Ohne ihn konnte Scolari Maniche (1317 Punkte) und Tiago im zentralen Mittelfeld und Marco Caneira und João Moutinho zur Unterstützung von Cristiano Ronaldo und Ricardo Quaresma auf den Flügeln einsetzen. Scolari kann außerdem auf den spielfertigen Simão und den talentierten Nani setzen. Um seinen Platz in der Nationalelf zu behalten muss Deco zu seiner Form zurück finden. Und das schnell.

Raúl (Spanien)

Der Trubel um die Beharrlichkeit, mit der Luis Aragones sich weigerte, Raúl nicht für den spanischen Kader zu nominieren, wurde so groß, dass Spieler und Trainer schließlich eine einmalige Pressekonferenz einberiefen, um die Situation zu entschärfen. Das Treffen der beiden, das auf Initiative von Raúl statt fand, hat zwar zur Beruhigung der Lage beigetragen, doch Aragones weiß, dass er von den Medien zerfleischt werden wird, wenn Spanien bei der EM 2008 im Sturm Probleme haben sollte.

Raúl, immer noch erst 30 Jahre alt, hat in dieser Saison für Real Madrid bisher in bestechender Form gespielt. Allerdings kann man auch verstehen, weshalb Aragones solche Vorbehalte hat. In seinen Länderspieleinsätzen für Spanien erzielte er stolze 37 Tore in 68 Spielen, traf dann aber in den darauf folgenden 34 Spielen nur sieben Mal. Ihm über Fernando Torres (147 Punkte) oder David Villa (1261 Punkte) den Vorzug zu geben, scheint da nur schwer zu rechtfertigen sein.

Spanien qualifizierte sich relativ mühelos und erzielte dabei 23 Tore. Man sagt, Aragones glaube, der Verbund innerhalb der Mannschaft sei ohne Raúl stärker. Er sagte zwar, dass es in der Mannschaft keinen Groll gegen Raúl gebe und er noch nicht endgültig über seinen Kader entschieden habe, doch der Stürmer muss vielleicht warten, bis der Trainer im Sommer den Hut nimmt, um seine internationale Karriere fortsetzen zu können.

Alessandro Del Piero (Italien)

Der Mannschaftskapitän der Azzurri, Fabio Cannavaro, meint, Del Piero gehöre in die italienische Aufstellung. Gianluca Zambrotta und Roberto Donadonis Sohn sehen das genau so. Doch der italienische Nationaltrainer lässt sich davon genau so wenig beirren wie von Del Pieros unglaublicher Form bei Juventus.

Im vergangenen September hieß es, Del Piero habe gesagt, er werde nur als Stürmer für die italienische Nationalmannschaft auflaufen. Die Gerüchte, die über dieses Ultimatum kursierten, machten ihn nicht gerade zum Liebling Donadonis, der ihn seit dem überhaupt nicht mehr spielen ließ. Dass Del Piero aber nun in die Nationalmannschaft gefordert wird, ist an sich schon eine bemerkenswerte Wende in der Karriere des „Goldjungen“. Zu Beginn der laufenden Saison in der Serie A konnte er sich nicht einmal sicher sein, überhaupt einen Platz in Claudio Ranieris umgestalteter Mannschaft von Juventus zu haben.

Italien hat ohne Del Piero mit Luca Toni (4058 Punkte), Antonio Di Natale (2885 Punkte) und Fabio Quagliarella im Sturm triumphal aufgespielt. Filippo Inzaghi, Alberto Gilardino, Raffaele Palladino, Marco Barrielli und Cristiano Lucarelli stehen außerdem bereit, um den Sturm zu verstärken. Mit 33 ist es für Del Piero eher unwahrscheinlich, bei der WM 2010 noch aktiv zu spielen. Für Donadoni wäre es daher wohl am besten, mit Blick auf die Zukunft ohne Del Piero zu planen.

David Trezeguet (Frankreich)

Trainer Raymond Domenech sagt, er verstehe, dass der Juve-Stümer frustriert darüber sei, in der Qualifikationsrunde zur Euro 2008 nur 181 Minuten gespielt zu haben. „Ich weiß, was für ein guter Spieler David ist. Man wird nicht einfach so Toptorjäger der Serie A.“ Aber Trezeguets Trefferquote in der Nationalmannschaft ließ eben so deutlich nach wie die von Raúl. In seinen ersten 48 Länderspielen schoss er 28 Tore, in den darauf folgenden 22 Spielen jedoch nur sechs, drei davon gegen China und die Färöer Inseln.

Der französische Nationaltrainer hat außerdem nicht gerade einen Engpass im Sturm: Thierry Henry (720 Punkte), Karim Benzema und Nicolas Anelka (1368 Punkte) führen eine starke französische Mannschaft an, zu der auch der in Topform spielende Djibril Cissé, der Rennes-Star Jimmy Briand (derzeit bei Arsenal im Gespräch) und Jérémy Menez vom AS Monaco, der möglicherweise zu Inter Mailand wechselt, gehören.

Trezeguet, immerhin schon 30 Jahre alt, mag ja das siegbringende Tor im EM-Finale 2000 geschossen haben, doch die Chancen auf ein Comeback bei der Euro 2008 stehen inzwischen nicht mehr so gut.

Eine Vergleichstabelle zu den Ligen finden Sie unter http://news.castrolindex.com/story.aspx?language=de&feature=79&type=2

Weitere Nachrichten zur EM 2008 finden Sie unter http://www.castrolindex.de

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