(openPR) Im restlos ausverkauften Filmhaus bot Tilo Strauss dem Publikum einen kurzweiligen Abend. Sehr unterschiedliche Filme hinsichtlich der Länge und Machart gingen ins spannende Rennen. Die Publikumsjury entschied sich sehr knapp für "Virus" von Tobias Franz. "Unser Lübeck" präsentiert die Gewinnerfilme.
Yu Jin empfing das in den Saal strömende Publikum mit Elektrobeats und einem experimentellen Soundteppich. Am Start waren 10 Regisseure mit 11 Filmen. Es war wirklich eine vielfältige Auswahl von Produktionen, die für jeden Geschmack und jeder Erwartungshaltung etwas zu bieten hatte. Den Anfang machte die Rotzfilm-Produktion "Schwarze Seele" von Oliver Kracht. Ein Film, der sich an die coole schwarz/weiß-Ästhetik von klassischen Gangsterfilmen anlehnte. Dann die no budget-Produktion "Kephalagie" von Christian Jürs, der ohne Bildästhetik auskam und ganz auf den witzigen Inhalt setzte. Jill Teichgräber, eine Filmstudentin der Muthesius-Hochschule Kiel ging mit dem bizarren Film "Leiser" an den Start, der mit surrealen und ästhetischen Bildern und Szenen daher kam: Ein junge Dame lebt ihren Alltag in einer Art Bunker und führt den Zuschauer in die Tiefen und Abgründe ihrer Seele. Es folgten noch acht weitere sehenswerte Filme, die an dieser Stelle leider nicht alle erwähnt erwähnt werden können.
Wie wir es ja schon von Tilo Strauss mit seinem Poetry Slam gewohnt sind, war es wieder ein rundum gelungener Abend. Lübeck ist um ein Kulturereignis reicher, das sich regelmäßig fortsetzen wird. Der Film "Virus" von Tobias Franz ist übrigens mit seinem "Sekunden-Film" der denkbar passendste Gewinner eines Shortfilm-Slams. Kürzer gehts nicht!
"Unser Lübeck" präsentiert die Gewinnerfilme:
Platz 1: "Virus" (sehr kurz)
Tobias Franz (Lübeck), www.tfranz.de
Platz 2: "GeHeimfavoriten" (7:12 min)
Christian Kossel (Lübeck), www.baristian.de
Platz 3: "Der Test"
Güclü Yaman (Frankfurt a. M.), www.the-test.de
Eine Satire über den Einbürgerungstest in Deutschland. Gar nicht zum Lachen. Der Film beruht auf wahren Tatsachen und zeigt die absurde Situation, in der sich Migranten befinden.












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