(openPR) Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände weist auf die Auswirkungen der altersstrukturellen Veränderung in der Gesellschaft hin. In Folge des voranschreitenden demografischen Wandels wird es immer wichtiger, inländische Arbeitsmarktreserven vor allem durch eine weitere Erhöhung der Erwerbsbeteiligung von Frauen und älteren Arbeitnehmern sowie durch nachhaltige Verbesserungen im Bildungssystem besser zu erschließen, so die Bundesvereinigung auf ihrer Homepage.
Fachkräftesicherung wird insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen immer wichtiger. Insbesondere das Handwerk hat aufgrund seiner Strukturen nicht nur mit zu wenigen Betriebsnachfolgern zu kämpfen. Auch Fragen der systematisierten Weiterentwicklung von Beschäftigten stehen nur selten auf der Agenda. Godehard Beckmann führt seit 1983 seinen Elektrofachbetrieb in Witten, mit zur Zeit 7 Mitarbeitern und 3 Lehrlingen. Sein Auftragsvorlauf beträgt aber nur 6 Wochen. Ständig kämpft der Handwerker ums Überleben. „Man ist immer so in der Hamsterradproblematik, dass man permanent am Laufenden arbeitet und dazu neigt, nicht strategisch langfristig zu planen.“
Um diese Entwicklung zu verändern und die Betriebe auf Zukunft zu programmieren gibt es Hilfen. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW bietet neben Potentialberatungen auch den BildungsScheck an.
Auch die Bundesagentur für Arbeit wird mit ihrem Sonderprogramm WeGebAU präventiv tätig. Ziel ist es, dem derzeit drohenden Facharbeitermangel entgegenzuwirken, indem die "Beschäftigungsfähigkeit" älterer bzw. an- und ungelernter Arbeitnehmer gefördert wird. Arbeitnehmer sollen die Möglichkeit bekommen, aktuelles Fachwissen zu erwerben oder fehlende Berufsabschlüsse nachzuholen ohne die Arbeitstelle kündigen zu müssen. Weitere Infos für die Märkische Region unter www.wegebau-foerderung.de








