(openPR) Das KFH-Forschungszentrum ZeKiS Zentrum für Kirchliche Sozialforschung hat von Sommer 2007 bis Winter 2007/08 eine Befragung zur Nutzung und Akzeptanz 23 deutscher Autobahnkirchen (ABK) durchgeführt. Danach werden ABK von rund 40 % der Besucher gezielt und mehrfach angefahren. Sie sind "Durchreise-Inseln" - hauptsächlich für Berufstätige und Besucher, die häufig kommen, sich Erholung und spirituelle Inspiration erhoffen. Es gibt sogar Autobahnkirchenfans!
Projektleiter Professor Dr. Dr. Michael N. Ebertz und Kollege Professor Dr. Burkhard Werner haben mit Studierenden der KFH 400 Fragebögen mit folgendem Ergebnis ausgewertet:
ABK-Besucher sind
- eher männlich als weiblich
- eher alt als jung
- haben eher mittlere und höhere Bildungsabschlüsse
- sind eher verheiratet und haben Kinder
- sind eher katholisch als evangelisch
- zählen mehrheitlich zu den "religiös Musikalischen"
- sind kirchengemeindliche "Kernmitglieder".
Von den Autobahnkirchen werden jedoch auch kirchliche Randmitglieder erreicht.
Michael Ebertz:" Die derzeitigen Autobahnkirchen haben offensichtlich weniger den Charakter von "Missionsstationen". Sie sind Teil einer kirchlichen Infrastruktur, die auch so als Dienstleistung erwartet wird."
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