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„Neuerfindung der Oper“ - Großartiger Erfolg für Juliane Banse als Genoveva in gleichnamiger Schumann-Rarität

03.03.200816:34 UhrKunst & Kultur

(openPR) „Unaufführbar“ – gleichsam vernichtend hing dieses Prädikat Robert Schumanns einziger Oper „Genoveva“ seit ihrer Uraufführung 1850 in Leipzig an. Völlig zu Unrecht, wie das Opernhaus Zürich jetzt beweist: Am 17. Februar feierte dieses Juwel eines unklassischen Seelendramas in der Regie von Martin Kušej eine triumphale Rückkehr aus der musikalischen Verbannung. Unter der Leitung von Nicolaus Harnoncourt boten Juliane Banse in der Titelrolle, Shawn Mathey als fanatisch verliebter Golo und Martin Gantner als Hausherr Siegfried dem Premierenpublikum „durchweg bewundernswerte sängerdarstellerische Leistungen“ (Frankfurter Rundschau).



„Juliane Banse bezaubert in der Titelpartie durch vokale und darstellerische Anmut“ (Kurier). Sie verkörpert die geschundene, treue Seele Genoveva „schlank, zäh und streng“ (Süddeutsche Zeitung), „mit einer Innigkeit und Leuchtkraft“ (Die Presse), „wunderbar samtig und sanft“ (Frankfurter Rundschau); ein „blühender Sopran mit erfülltesten Momenten“ (Stuttgarter Zeitung) und „von eleganter dunkler Lyrik“ (Der Standard). „Mit ihrem stimmlichen Liebreiz und ihrer szenischen Agilität stellt Juliane Banse die unantastbare und gerade darum die männliche Begierde weckende Frau in helles Licht“ (Neue Zürcher Zeitung). „So steht dennoch Genoveva im Mittelpunkt, und mit ihr eine wunderbare Juliane Banse, die sich diese Figur mit schmerzhafter Intensität angeeignet hat. Zart wirkt sie, schutzlos in ihrem Nachthemd (…), stets ein bisschen abwesend. Nur in ihrer Stimme ist sie ganz da. Das Glück, das sie nicht findet, liegt in einem Sopran, der selbst in der Höhe seinen dunklen Kern bewahrt“ (Tages-Anzeiger). So verbanden sich vokale und darstellerische Glanzleistungen, Harnoncourts „aufregende Dechiffrierung der Partitur“ (Die Presse) und Kušejs szenische Reise durch den Wahnsinn zu einer „Produktion, die das mäuschenstille Premierenpublikum zu fesseln wusste“ (Wiener Zeitung).

Im Sommer 2008 öffnet sich in Juliane Banses Entdeckungsreise durch das weniger bekannte Repertoire bedeutender Komponisten ein weiteres Kapitel: Ab dem 14. Juni erwartet sie das nächste hoch interessante Opernprojekt – als Ilia in Mozarts „Idomeneo“ unter der musikalischen Leitung von Kent Nagano. Mit dieser Produktion leistet die Bayerische Staatsoper nicht nur ihren Beitrag zur 850-Jahrfeier der Stadt München. Es ist zugleich die Wiedereröffnungspremiere des berühmten Cuvilliérs-Theaters, eines der schönsten Barocktheater der Welt. Von März bis Mai 2008 führen eine Vielzahl von Konzertverpflichtungen Juliane Banse u. a. nach Berlin, in die USA, nach Madrid, Ferrara und Budapest.

Weitere Infos unter www.julianebanse.com


Termine Juliane Banse 2008

März
8.+9. März Berlin, Konzerthaus
Berlioz: „Les nuits d’été“
Yannick Nézet-Seguin, RSO Berlin

April
3./ 4./ 5. April Washington, J.F. Kennedy Center
Gustav Mahler: 2. Symphonie
Ivan Fischer (ML), National Symphony Orchestra

8. April Philadelphia, Kimmel Center
Werke von Bach und Mendelssohn
Brian Zeger (Piano)

10. April New York, 92nd Street Y
Werke von Bach und Mendelssohn
Brian Zeger (Piano)

21. April Madrid
György Kurtág: Kafka-Fragmente
András Keller (Violine)

22. April Ferrara, Teatro Comunale
György Kurtág: Kafka-Fragmente
András Keller (Violine)

Mai
4. Mai Budapest
Werke von Richard Strauss / Henryk Mikolaj Górecki
National Hungarian Orchestra
András Keller (Violine)

Juni/ Juli
14. Juni Premiere: Wolfgang Amadeus Mozart: Idomeneo
(Neuinszenierung) - Ilia
München, Cuvilliés-Theater (im Rahmen der
Wiedereröffnung des Theaters)
Dieter Dorn (Insz.)
Kent Nagano (ML)
Weitere Aufführungen am: 18./ 21./ 24./ 27. Juni
sowie 1. + 6. Juli

Juli
1.+6. Juli Idomeneo

August
4. August Salzburg, Mozarteum
Salzburger Festspiele
György Kurtág: Kafka-Fragmente
András Keller (Violine)

23. August Vilabertran
XVI. Schubertíade a Vilabertran
Liederabend mit Helmut Deutsch


- Ende der Saison 2007/2008 -

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