(openPR) Stuttgart – Anlässlich der didacta - die Bildungsmesse veranstaltete der Dachverband der Weiterbildungsorganisationen eine Podiumsdiskussion zum Thema "Erfolgreicher Messeauftritt oder sinnlose Geldverschwendung?" Eingeladen dazu hat Messemarketing Experte A. Peter Kunzweiler sowohl Spezialisten als auch Aussteller.
„Messeauftritte sind nach wie vor das beste und effektivste Marketinginstrument. Leider wird diese einmalige Chance noch von zu wenigen Ausstellern optimal genutzt“, konstatierte A. Peter Kunzweiler von der Training/Coaching- und Beratungsagentur ProConception aus Düsseldorf. Kunzweiler leitete die Podiumsdiskussion ein mit der Frage, welche Strategien die Diskussionsteilnehmer sähen, um Misserfolge auf der Messe zu vermeiden.
Hubert Romer von K.M.R. (Kreativmarketing Romer), appellierte an die Aussteller die Messestände offener zu gestalten und sich von der „Boxengestaltung“ zu verabschieden. Für wichtig hält Romer zudem, die Besucheransprache. So erklärte er, „der Mensch muss stärker in das Blickfeld gerückt werden“. Bianka Müller von style your life, betonte dass es für den ersten Eindruck keine zweite Chance gebe. Gerade auf der didacta sieht Müller erhebliches Verbesserungspotenzial in Bezug auf Dresscodes, in Verbindung mit der passenden Frisur, dem passenden Make - up sowie den darauf abgestimmten Accessoires, bei den Standmitarbeitern und -mitarbeiterinnen. Aussteller und Geschäftsführer der NTL GmbH aus Österreich, Herbert Fruhmann, argumentierte „ Die Messe ist für uns nicht billig, deshalb achten wir auf eine gute Vorbereitung und legen großen Wert auf die Mitarbeiter-Motivation, denn ob der Besucher auf den Stand kommt hängt in der Hauptsache von meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ab. Sie sichern den Messeerfolg“. Messetrainer Thorsten Lugner, aus Düsseldorf fasst seine Strategie für einen erfolgreichen Messeauftritt so zusammen: „Ein noch so schöner Messestand verfehlt seine Wirkung, wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht optimal auf Ihren Auftritt vorbereitet sind. Besucheransprache, Körpersprache und die positive Grundeinstellung der Standmitarbeiter sind elementar für den Messeerfolg“. Für Joachim Butzlaff, Sales Manager der 3B Scientific aus Hamburg, ist es wichtig einen architektonisch schönen und einladenden Stand zu präsentieren. "Das weckt das Interesse der Besucher, außerdem müssen die Besucher Produkte anfassen und ausprobieren können. Ein innovativer Stand spiegelt auch die Inovationsfreude des ausstellenden Unternehmens wider."
In der Schlussrunde von Diskussionsleiter Kunzweiler befragt, wo denn am meisten Geld auf Messen verbrannt werde, waren sich die Diskutanten einig: Unmotivierte, unvorbereitete, schlecht ausgewählte und nicht ausgebildete Standmitarbeiter und -mitarbeiterinnen, fehlende Messebotschaft, fehlendes oder kein durchgängiges Kommunikations- und Ausstellungskonzept, mangelnde Vorbereitung und miserable Nachbereitung sind Garanten für einen missglückten Messeauftritt.
A. Peter Kunzweiler subsummiert die Ergebnisse der Podiumsdiskussion und konstatiert die Wichtigkeit der proaktiven Messevorbereitung und zügigen Nachbereitung, sowie eines aktiven Messetrainings.
Mit einem deutlichen Plus und einem neuen Besucherrekord schloss die didacta am Samstag in Stuttgart ihre Pforten: Rund 83.000 (2005, bei der letzten Veranstaltung in Stuttgart: 77.532) Lehrer, Erzieher, Ausbilder, Trainer und engagierte Eltern besuchten die wichtigste europäische Bildungsmesse. Sie informierten sich bei 794 beteiligten Unternehmen, was ein neuer didacta-Rekord ist, in den Bereichen Kindergarten, Schule/Hochschule, Ausbildung/Qualifikation und Weiterbildung/Training zu Neuheiten und Trends.

















