(openPR) Dubiose Geschäfte auf dem Markt der "Grünen Kapitalanlagen"?
„Wer Geld profitabel anlegen und ein gutes Gewissen behalten will, ist mit sogenannten "Grünen" Geldanlagen – Beteiligungen an Firmen, die ethisch-ökologisch verantwortlich produzieren – gut bedient. Mit dem Öko-Boom gibt´s hier inzwischen attraktive Renditen.“
So oder anders umworben, investieren immer mehr Anleger in Fonds oder Zertifikate, die das Etikett „nachhaltig“ oder „öko“ tragen.
Dass man auf dem Markt der „Grünen Geldanlagen“ seine Anlageentscheidung mit der gleichen Vorsicht wie bei konventionellen Produkten treffen muss, wird manchmal vergessen.
Vor allem im Bereich der Unternehmensbeteiligungen, mit denen Geld zur Finanzierung von Windkraftanlagen oder Solarparks eingesammelt wird, sollte man sich den Anbieter und das Produkt genau anschauen und nachprüfen, ob der Initiator Markterfahrung und erfolgreich laufende Projekte vorweisen kann. Wenn handfeste Informationen und prüfbare Zahlen fehlen, sollte man an der „Nachhaltigkeit“ der Anlage zweifeln.
Anlegern, die sich an Firmen im Unternehmensgeflecht der Ecovest AG (vormals Antec Solar Energy AG) beteiligt haben, kommen die Zweifel möglicherweise zu spät.
Die Ecovest AG, die angeblich seit 2006 an die Börse wollte, ist in den letzten Jahren durch die nicht rechtzeitige Vorlage ihrer Geschäftsberichte, eine sehr zurückhaltende Informationspolitik und fehlende Transparenz aufgefallen.
Nachdem Anfang Januar 2008 sowohl die Ecovest AG mit Sitz in Frankfurt, wie auch die Antec Solar Energy International AG in Arnstadt Insolvenz beantragt haben, droht jetzt Anlegern der Verlust ihres Kapitals.
Wir prüfen Schadensersatzansprüche der Anleger.






